Habenhausen verliert Finale 30:31 Erste Runde geht an Achim/Baden

Habenhausen. Die erste Runde ging an den großen Rivalen: Die Oberliga-Handballer des ATSV Habenhausen mussten sich im Finale des Sottrumer 'Autohaus-Cups' dem künftigen Ligagefährten SG Achim/Baden knapp mit 30:31 geschlagen geben. Trotz der Niederlage war der neue Habenhauser Trainer Lars Müller-Dormann mit der Leistung seiner Mannschaft aber zufrieden: 'Für den Stand der Vorbereitung hat meine Mannschaft gut gespielt', befand der Coach, 'auch wenn sie noch viele Torchancen, darunter drei Siebenmeter, ausgelassen hat.'
01.08.2010, 23:51
Lesedauer: 1 Min
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Von OLAF KOWALZIK

Habenhausen. Die erste Runde ging an den großen Rivalen: Die Oberliga-Handballer des ATSV Habenhausen mussten sich im Finale des Sottrumer 'Autohaus-Cups' dem künftigen Ligagefährten SG Achim/Baden knapp mit 30:31 geschlagen geben. Trotz der Niederlage war der neue Habenhauser Trainer Lars Müller-Dormann mit der Leistung seiner Mannschaft aber zufrieden: 'Für den Stand der Vorbereitung hat meine Mannschaft gut gespielt', befand der Coach, 'auch wenn sie noch viele Torchancen, darunter drei Siebenmeter, ausgelassen hat.'

Etwas problematischer war da schon die Abwehrarbeit der Südbremer, bei der das richtige Timing und die Absprache der Spieler untereinander fehlte, was jedoch zu diesem Zeitpunkt angesichts der Neuzugänge im Habenhauser Kader völlig normal sei. 'Jetzt weiß ich zumindest, dass ich dort demnächst den Hebel ansetzen muss', sah 'Dodo' Müller-Dormann das ungewöhnlich frühe Kräftemessen ohne vorheriges Training als positiv an. Ein Teil der Übungsinhalte für das Trainingslager am kommenden Wochenende dürfte damit wohl schon geklärt sein?

Der Oberliga-Meister aus dem Bremer Süden gegen den Regionalliga-Absteiger aus dem Umland - das Duell der beiden großen Rivalen, die in der Saison beide oben mitmischen wollen, hatte beim Turnierabschluss in Sottrum schon Brisanz genug. Der letzte Dampf unterm Kessel fehlte jedoch, da der ehemalige Habenhauser Linkshänder Torben Schierenbeck, der erst direkt nach dem Saisonabschluss zu den Niedersachsen gewechselt war, aus beruflichen Gründen fehlte.

Bis zur 40. Minute verlief die Begegnung recht ausgeglichen, danach setzten sich die Niedersachsen, die kurz zuvor noch ein dreistündiges Training absolviert hatten, auf fünf Tore ab. Kurz vor dem Abpfiff gelang dem ATSV Habenhausen der Anschlusstreffer zum 30:31, eine offene Manndeckung brachte aber nichts mehr ein.

Zuvor hatte sich der ATSV mit einem lockeren 44:20-Erfolg über den TuS Rotenburg erwartungsgemäß als verlustpunktfreier Vorrundensieger für das Halbfinale qualifiziert. Dort hielten die Südbremer auch den Gastgeber aus Sottrum mit acht Toren Differenz standesgemäß auf Distanz.

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