Sitzgelegenheit soll neuer Begegnungsort im Bürgerhaus werden Mosaikbank eingeweiht

Kattenturm. Das Bürgerhaus Obervieland ist um einen Farbtupfer reicher. Während des Kürbisfests ist eine bunte Mosaikbank eingeweiht worden. Die unter der Anleitung des bekannten Bremer Künstlers Jub Mönster entstandene Sitzgelegenheit soll als Begegnungsort dienen.
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Von VOLKER LANGANKE

Kattenturm. Das Bürgerhaus Obervieland ist um einen Farbtupfer reicher. Während des Kürbisfests ist eine bunte Mosaikbank eingeweiht worden. Die unter der Anleitung des bekannten Bremer Künstlers Jub Mönster entstandene Sitzgelegenheit soll als Begegnungsort dienen.

Die Bank vor dem Eingangsbereich des Bürgerzentrums fällt sofort ins Auge. Aus bunten Keramikscherben sind Ornamente und abstrakte Muster entstanden. "Die Bank ist ein echter Hingucker und bringt Farbe in den Stadtteil", freut sich der Leiter des Bürgerhauses Stefan Markus. Einige Monate hat Mönster mit Langzeitarbeitslosen an den komplexen Mosaiken gearbeitet. "Ich habe mit Leuten aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Alters arbeiten dürfen. Jeder hat seine eigene Kreativität eingebracht, und dadurch ist die Bank zu dem geworden, was sie optimalerweise sein soll: Ein Ort zum Begegnen und Kennenlernen", so Mönster. Finanziert wurde die Arbeit vom Stadtteilprojekt Kattenturm.

Gemeinsam mit dem Künstler, Sandra Ahlers vom Stadtteilprojekt und Stefan Markus tauft Ortsamtsleiter Ingo Funck mit einem Glas Wasser symbolisch das praktische Kunstwerk und übergibt es der Öffentlichkeit. Kaum ist bei bestem Wetter das Wasser getrocknet, wird die Bank auch schon von den Besuchern des Kürbisfests eingenommen. Die zehnjährige Swenja legt ihre Füße hoch, um sich von der erfolgreichen Kürbisrallye zu erholen. Sie befindet zufrieden: "Nicht nur schön, sondern auch bequem."

Während Swenja auf der neuen Attraktion die Sonne genießt, geht im Bürgerhaus das geschäftige Treiben weiter. Neben allerlei kulinarischen Köstlichkeiten gibt es Spiele, Rezepte und einen Flohmarkt rund um das Thema Kürbis. Etliche Bürger nutzen die Gelegenheit zum Flanieren, Speisen und Unterhalten. "Wir freuen uns über so viele Besucher und dass sich offensichtlich alle amüsieren. Außerdem haben wir dadurch die Möglichkeit, unsere vielfältigen Angebote zu präsentieren," erzählt Marcus Barre vom Förderverein des Bürgerhauses.

Im Haus herrscht in jedem Raum viel Betrieb. Die Glas- und Holzarbeitskurse stellen ihre Arbeiten vor, die Computerkurs-Arbeitsgemeinschaft druckt fleißig Rezepte für Kürbissuppe aus, und die verschiedenen Kunstgruppen widmen sich dem Thema Kürbis auf ihre Art. Wieland Francke und Thomas Strothoff von der Berufsberatung freuen sich über die große Resonanz. "Der Andrang ist wirklich großartig. Das macht deutlich, wie sehr wir im Stadtteil verankert sind," sagt Francke.

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