Oberliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen wollen unter die ersten Fünf Probleme anpacken und lösen

Habenhausen. Jammern entspricht nicht seinem Naturell. Die Ärmel hoch krempeln, das Problem anpacken und lösen - das sind die Maxime von Torsten Uhlenberg, dem Trainer der Oberliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen.
25.08.2010, 21:25
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Von Olaf Kowalzik

Habenhausen. Jammern entspricht nicht seinem Naturell. Die Ärmel hoch krempeln, das Problem anpacken und lösen - das sind die Maxime von Torsten Uhlenberg, dem Trainer der Oberliga-Handballerinnen des ATSV Habenhausen.

Dabei hätte er vor dem Saisonstart am 11. September beim Aufsteiger TSV Altenwalde allen Grund zum Jammern. Zum Beispiel über die Verletzungen und Ausfälle, die seine Mannschaft in der Vorbereitungsphase auf die neue Saison begleiten, die seine Pläne immer wieder auf's Neue durchkreuzen. Nikola Klün fällt mit dem befürchteten Kreuzbandriss die gesamte Saison aus, Neuzugang Christin Lange, kaum von einer Blinddarm-Operation genesen, hat Sehnenprobleme im Fuß, Routinier Kerstin Peper hat Beinprobleme. Zudem muss der ATSV-Coach auch noch die Asienreise von Kim Dahnken bis Ende Oktober und den Schichtdienst von Sabine Peek berücksichtigen.

Rainer Lange als Torwarttrainer

Doch was macht 'Eule' Uhlenberg in dieser schwierigen Lage? Er setzt die Messlatte für die bevorstehende Saison einfach noch ein Stückchen höher! In der vergangenen Spielzeit war seine Mannschaft als Aufsteiger Fünfte geworden, jetzt soll es Platz drei bis fünf sein. 'Ich will keine kleinen Brötchen backen, nur weil es mal bei uns nicht so läuft. Für mich ist Stillstand Rückschritt. Da aber Hude aufgestiegen ist und ich Arsten und Oyten als die absoluten Favoriten ansehe, ist alles andere dahinter für uns machbar', erklärt Uhlenberg, der zurzeit sieben bis acht Spielerinnen zur Verfügung hat, 'die voll im Saft stehen'. Darunter eine Svenja Klün, die im Moment überragend spielt.

Aber reicht das wirklich aus? 'Ich setze bis zum Saisonstart auch ein wenig auf den Faktor Zeit', sagt der Habenhauser Trainer, der mit Anna-Lisa Behnken aus der A-Jugend noch ein universell einsetzbares Nachwuchstalent in der Hinterhand hat. Die Neuzugänge wiegen derweil die Abgänge auf. Rückkehrerin Insa Klün von Werders A-Jugend ist eine heißbegehrte Linkshänderin, die Habenhausens Variabilität deutlich erhöht. 'Sie muss aber noch lernen, dass es von der Jugend- zur Damenmannschaft auch ein körperlicher Sprung ist. Sie muss mehr Verantwortung übernehmen', so Uhlenberg. Ihre Mit-Rückkehrerin Christine Köster traut sich derweil genau diese Würfe aus der zweiten Reihe zu und überzeugt mit einem guten Auge, muss dafür aber in punkto Ausdauer noch zulegen. Christin Lange ist wiederum eine willkommene Verstärkung für die Abwehr und in der Lage, sich vorne gut durchzusetzen oder Bälle zu verteilen.

Durch den Wechsel auf Dienstag als Trainingsabend steht dem ATSV-Coach außerdem Rainer Lange als Torwarttrainer für die drei Keeperinnen zur Verfügung. 'Das ist für mich eine Riesenentlastung', sagt Uhlenberg, der noch bis Ende September auf Batoul Badwan in der Angriffsmitte zurückgreifen kann und mit seinem Team derzeit an verschiedenen Abehrkonstellationen feilt. 'In Brinkum hat die 6:0-Deckung als neue Variante richtig gut geklappt.' Klappt's in der Saison noch besser?

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