Habenhausen: 155 Teilnehmer spenden 23500 Euro / Erlös kommt vielen zugute Schaffermahl verzeichnet zwei neue Rekorde

Habenhausen. Großzügige Spender, Schaffer und Sponsoren: Die Teilnehmer des Habenhauser Schaffermahls 2011 in der Simon-Petrus-Kirche haben in diesem Jahr tief in die Tasche gegriffen und 23500 Euro gespendet. "Ein Rekord, ich bin schwer begeistert", bilanziert Pastor Jens Lohse. Eine neue Bestmarke ist auch bei der Teilnehmerzahl zu verzeichnen, haben doch 155 Menschen an der festlich gedeckten Tafel Platz genommen. "Mehr passen nicht in die Kirche, das ist das Ende der Fahnenstange", so Pastor Lohse nach der zehnten Auflage des 2002 erstmals ausgerichteten Grünkohlessens.
10.03.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Mario Assmann

Habenhausen. Großzügige Spender, Schaffer und Sponsoren: Die Teilnehmer des Habenhauser Schaffermahls 2011 in der Simon-Petrus-Kirche haben in diesem Jahr tief in die Tasche gegriffen und 23500 Euro gespendet. "Ein Rekord, ich bin schwer begeistert", bilanziert Pastor Jens Lohse. Eine neue Bestmarke ist auch bei der Teilnehmerzahl zu verzeichnen, haben doch 155 Menschen an der festlich gedeckten Tafel Platz genommen. "Mehr passen nicht in die Kirche, das ist das Ende der Fahnenstange", so Pastor Lohse nach der zehnten Auflage des 2002 erstmals ausgerichteten Grünkohlessens.

Dass das Habenhauser Schaffermahl ein gesellschaftliches Ereignis ist, zeigt unter anderem die Liste der diesjährigen Ehrengäste: Rita Mohr-Lüllmann, CDU-Spitzenkandidatin für die Bürgerschaftswahl, Wilfried Müller, Rektor der Universität Bremen, und Eiswette-Präsident Peter Braun ließen es sich ebenso schmecken wie Pastor Uwe Mletzko, Vorstand der Inneren Mission, und Diethelm Hansen, Geschäftsführer des Klinikverbunds Gesundheit Nord. Auch Ewald Stehmeier, Ende 2010 mit dem Habenhauser Friedenspreis ausgezeichnet, fand sich ein.

Thema des Schaffermahls 2011 war "Tradition und Verantwortung". Die Redner schilderten, wie sie persönlich Verantwortung wahrnehmen - angesichts der Tradition der öffentlichen Gesundheitsfürsorge einerseits und knapper Finanzmittel andererseits. Den musikalischen Part übernahm die Sopranistin Nadine Lehner. Das Mitglied des Bremer Theaters sang Werke von Richard Strauss und Puccini, Tschaikowsky, Lehár und Stolz. Das gespendete Geld kommt gleich mehreren Vorhaben, Einrichtungen und Institutionen zugute. Außer dem Spielkreis und einem Bandprojekt zur Osternacht profitieren zwei Konzertreihen. "Durch das Ergebnis des Schaffermahls bleibt der Eintritt frei, ohne dass die Gemeinde ein Minus macht", sagt Pastor Lohse.

Weitere Mittel seien für die Erweiterung des Glockenspiels vorgesehen. Und für ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis: Die koreanische Organistin Hyoun-Joo Na könne nun auch die Chorleiterstelle übernehmen und damit ein Einkommen nachweisen, das sie vor der Abschiebung bewahren sollte, erläutert Pastor Lohse.

Die Habenhauser Schaffergesellschaft zählt derzeit 120 Mitglieder. "Bis auf Weiteres nehmen wir keine neuen Mitglieder auf. Sonst sind wir eine geschlossene Gesellschaft", sagt Lohse als Vorsitzender des Schaffercollegiums und mit Hinweis auf den begrenzten Platz beim Festmahl. Zum Vergleich: Im Jahr 2002, zum ersten Schaffermahl in der Simon-Petrus-Kirche, versammelten sich 62 Menschen, die rund 6000 Euro spendeten.

Der nun gebrochene Teilnehmerrekord lag bislang bei 151 Gästen und wurde im Vorjahr erzielt. Damals, unter dem anhaltenden Eindruck der Finanz- und Wirtschaftskrise, belief sich die Spendensumme auf 14000 Euro. "Man merkt definitiv, dass das Geld wieder lockerer sitzt", meint Lohse. Jetzt sei auch eine "erhebliche Großspende" eingegangen und habe das "ohnehin beeindruckende Ergebnis" noch einmal nach oben getrieben.

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