Mensa im Kippenberg-Gymnasium offiziell eröffnet 160 Essen reichen nicht für alle Hungrigen

Schwachhausen. Das Kippenberg-Gymnasium hat ein Luxusproblem: Weil das Essen aus der neuen Küche den Schülern so gut schmeckt, kommt es zu Engpässen. "Wir sind jeden Tag ausverkauft, einmal mussten 30 Schüler hungrig bleiben", sagte Schulleiter Hermann Pribbernow .
17.01.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
160 Essen reichen nicht für alle Hungrigen
Von Andreas D. Becker

Schwachhausen. Das Kippenberg-Gymnasium hat ein Luxusproblem: Weil das Essen aus der neuen Küche den Schülern so gut schmeckt, kommt es zu Engpässen. "Wir sind jeden Tag ausverkauft, einmal mussten 30 Schüler hungrig bleiben", sagte Schulleiter Hermann Pribbernow am Rande der offiziellen Eröffnung des Mensabereichs durch Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper.

Rund 160 Essen werden bisher täglich in Bio-Qualität gekocht - nach Angaben des Schulleiters könnten es deutlich mehr sein. Die Kapazität soll peu à peu ausgebaut werden, bis zu 300 Portionen wären wohl möglich.

"In der ersten Woche war alles gut, besonders die Lasagne war super", schwärmt Hermann Pribbernow. Das sieht auch die 15-jährige Anna-Maria aus Osterholz so. "Die war am besten", sagt sie. Die gleichaltrige Aziza aus Borgfeld hat sich an diesem Tag für Fischfilet mit Kartoffeln und Salat entschieden. Fast jeden Tag isst sie in der Schule. "Es schmeckt immer gut", lobt sie. Auch die neue Pausenhalle, die gleichzeitig als Mensa genutzt wird, gefällt den beiden Mädchen. "Der Bau ist extrem schön", so Anna-Maria. Lynn (15) aus Schwachhausen findet das Angebot an vegetarischen Gerichten abwechslungsreich. "Für jeden ist etwas dabei", meint sie.

Die Bildungssenatorin nannte die neue Mensa "das Herzstück der Schule. Und es scheint kräftig zu schlagen." Mit 1,5 Millionen Euro für die Pausenhalle/Mensa sowie eine halbe Million Euro für die Sanierung der naturwissenschaftlichen Fachräume sei dies die größte Bremer Bildungsinvestition 2010 gewesen. "Das politisch durchzusetzen war mitunter ein Kraftakt", so Jürgens-Pieper. Das Abitur nach zwölf Jahren bedeute faktisch Ganztagsunterricht. Deshalb sei der Bau berechtigt, auch wenn die Schule nicht offiziell als Ganztagsschule anerkannt sei.

Schulleiter Hermann Pribbernow ließ die fast einjährige Bauzeit Revue passieren. Besonders die Installationsarbeiten unterhalb der Pausenhalle seien aufwendig gewesen. "Eine ausgeklügelte Logistik war erforderlich, um das Projekt nicht zu gefährden. Jeden Tag sind neue Probleme aufgetaucht, die gelöst werden mussten", erinnerte er sich. Erstmals vor fünf Jahren habe er gemeinsam mit einem Kollegen von so einem Bauwerk geträumt. Jetzt sei der Traum Wirklichkeit geworden. Beeindruckt von der Mensa zeigten sich auch zahlreiche Ehrengäste, darunter Schwachhausens ehemaliger Ortsamtsleiter Werner Mühl.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+