Programm zur Beiratswahl vorgelegt / Wunsch nach mehr anspruchsvollen Kulturangeboten im Stadtteil CDU Schwachhausen setzt auf Miteinander von Jung und Alt

Schwachhausen. Junge Familien, Kinder und Jugendliche sowie Senioren - auf diesen drei Hauptsäulen ruht das Programm der Schwachhauser CDU für die kommende Beiratswahl am 22. Mai. Auf einer Klausurtagung im Januar sei das Konzept ausgearbeitet worden, sagt Ansgar Matuschak.
28.02.2011, 05:00
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CDU Schwachhausen setzt auf Miteinander von Jung und Alt
Von Andreas D. Becker

Schwachhausen. Junge Familien, Kinder und Jugendliche sowie Senioren - auf diesen drei Hauptsäulen ruht das Programm der Schwachhauser CDU für die kommende Beiratswahl am 22. Mai. Auf einer Klausurtagung im Januar sei das Konzept ausgearbeitet worden, sagt Ansgar Matuschak.

Danach spricht sich die CDU grundsätzlich für eine Förderung junger Familien aus. "Bestandschutz, aber auch die sichere Schaffung zusätzlicher wohnortnaher Kita-Plätze sind unverzichtbar", heißt es in dem Programm. Mehr Kita-Plätze seien nötig, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Das Bildungsangebot soll ergänzt werden durch den Ausbau an Ganztagsschulen. Die Bezahlbarkeit von Betreuungs- und Bildungsangeboten müsse für alle gegeben sein. "Für Kinderbetreuung und Bildung wünschen wir uns trotz desolater Haushaltslage die Bereitstellung weiterer Finanzmittel", schreiben die Christdemokraten.

Für die geburtenstarken Jahrgänge soll das Angebot an Spiel- und Freizeitflächen weiter ausgebaut werden. Aber auch die bestehenden Plätze seien zu prüfen und bei Bedarf neu zu gestalten. Als Angebot für die "Facebook"-Generation können sich die Kandidaten gebührenfreie W-Lan-Kommunikation an ausgesuchten öffentlichen Plätzen durch "Hotspots" vorstellen.

Für die Generation "65plus" sollten Möglichkeiten zur Selbstversorgung bis ins Alter vorhanden sein. "Quartiernahe Versorgungsstrukturen mit Ärzten, St.-Joseph-Stift, Einzelhandel und Senioreneinrichtungen sind unverzichtbar", heißt es.

Eine Gefahr sehen die Politiker in der zunehmenden Vereinsamung älterer Leute. Ein gutes und differenziertes Angebot an Orten der Begegnung könne dem entgegenwirken. Das Miteinander von Jung und Alt kann nach Ansicht der Autoren durch einen kommunal geförderten Bau von Mehrgenerationenhäusern und durch ehrenamtliches Engagement der Älteren in Kitas und Grundschulen vertieft werden. Der geplante Mehrgenerationenpark "Am Baumschulenweg" wird ausdrücklich unterstützt. Daneben spricht sich die CDU für ein differenziertes und anspruchsvolles Kulturangebot im Stadtteil aus - dieses gelte es auszubauen. Mehr Kunst im öffentlichen Raum, Unterstützung des Focke-Museums, aber auch der Denkmalschutz und die Erhaltung der Gärten und Parks sind weitere Anliegen.

Fuß- und Fahrradwege seien in einem sicheren Zustand zu halten, um insbesondere älteren Mitbürgern und den Kindern eine Nutzung zu ermöglichen. Barrierefreiheit und Wegesicherheit, etwa durch ausreichende öffentliche Beleuchtung und einen ordnungsgemäßen Winterdienst, sind den Kandidaten wichtige Anliegen.

Wünschenswert sei ein Parkraumkonzept unter Berücksichtigung des öffentlichen Nahverkehrs. Und schließlich könnten Quartiergaragen die zum Teil chaotische Park- und Stellplatzsituation - insbesondere in den Nebenstraßen Schwachhausens - entschärfen.

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