Verein "Die Wachmannstraße" feiert zehnten Geburtstag

Das Schwachhauser Zentrum

Schwachhausen. Schaut man auf den Ortsplan von Schwachhausen, liegt diese Straße eher am Rande. Doch sie gilt inzwischen als das Zentrum des Stadtteils. Dass die Bedeutung so gestiegen ist, daran hat der Verein "Die Wachmannstraße" großen Anteil. Mit einigem Stolz und in großer Harmonie feierten jetzt die Mitglieder im Bistro "La Fattoria" das zehnjährige Bestehen des in der Hansestadt einzigartigen und bemerkenswert erfolgreichen Zusammenschlusses von Anwohnern und Geschäftsleuten.
08.09.2011, 05:00
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Das Schwachhauser Zentrum
Von Detlev Scheil

Schwachhausen. Schaut man auf den Ortsplan von Schwachhausen, liegt diese Straße eher am Rande. Doch sie gilt inzwischen als das Zentrum des Stadtteils. Dass die Bedeutung so gestiegen ist, daran hat der Verein "Die Wachmannstraße" großen Anteil. Mit einigem Stolz und in großer Harmonie feierten jetzt die Mitglieder im Bistro "La Fattoria" das zehnjährige Bestehen des in der Hansestadt einzigartigen und bemerkenswert erfolgreichen Zusammenschlusses von Anwohnern und Geschäftsleuten.

"Dass Schwachhausen keinen rechten Mittelpunkt hatte, habe ich früher als Manko empfunden, sagte der frühere Ortsamtsleiter Werner Mühl in seinem Grußwort. Diese Zeit sei vorbei. Die Wachmannstraße sei als "hochaktives Zentrum" anerkannt und rundweg eine "super Straße". Mühl: "Alle sind von ihr begeistert."

Der Verein habe tolle Arbeit geleistet - sei aber auch vom Beirat und Ortsamt tatkräftig unterstützt worden, so das heutige Ehrenmitglied Werner Mühl. Gemeinsam sei man stark gewesen und habe sich einige Male gegen Behörden durchsetzen können. Und offensichtlich sei es eine weise Entscheidung gewesen, eine freiwillige Gemeinschaft zu bleiben und nicht auf die neuen gesetzlichen Möglichkeiten der Standortgemeinschaft BID (Business Improvement District) zu setzen. "Die gerichtlichen Klagen im Viertel, wo das BID-Modell verwirklicht wurde, sprechen für sich", so Mühl. Beiratssprecherin Barbara Schneider sagte zu, dass das Stadtteilparlament weiter dem Verein den Rücken stärken werde.

Vorsitzender Ralph Saxe erinnerte an die Unkenrufe der Gründungsphase: "Damals hieß es, ihr werdet es niemals schaffen, Anwohner und Geschäftsleute unter einen Hut zu bringen." Die Skeptiker seien eines Besseren belehrt worden. Saxe, selbst seit der Vereinsgründung im Vorstand aktiv, dankte besonders den anwesenden Gründungsvorständlern Gisela Greve und Benno Marquering sowie den Mitstreitern im Kulturausschuss des Vereins, die alljährlich die Festivitäten wie Wachmannstraßenfest und Candlelight Shopping vorbereiten, für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Saxe: "Der Erfolg des Vereins liegt eindeutig an den handelnden Menschen."

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