Fünf Jahre Kreativentreff: Kulturkataster in Schwachhausen

Schwachhausen (wk). "Kommen Sie bitte und bringen Sie viele gute Ideen mit!", schrieb Ralph Saxe, damals Beiratsmitglied der Grünen, in seiner Einladung zum ersten Treffen des Kulturkatasters Schwachhausen am 22. Mai 2006. Fünf Jahre ist das her. Die Idee, Kulturschaffende im Stadtteil besser zu vernetzen und dadurch auch die Kulturszene zu beleben, hatte Erfolg. So lautet das Resümee von Gerda Engelbracht und Heinz Stolze, die das Kulturkataster seit nunmehr drei Jahren organisieren.
12.09.2011, 05:00
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Von WESER-KURIER

Schwachhausen (wk). "Kommen Sie bitte und bringen Sie viele gute Ideen mit!", schrieb Ralph Saxe, damals Beiratsmitglied der Grünen, in seiner Einladung zum ersten Treffen des Kulturkatasters Schwachhausen am 22. Mai 2006. Fünf Jahre ist das her. Die Idee, Kulturschaffende im Stadtteil besser zu vernetzen und dadurch auch die Kulturszene zu beleben, hatte Erfolg. So lautet das Resümee von Gerda Engelbracht und Heinz Stolze, die das Kulturkataster seit nunmehr drei Jahren organisieren.

Trotz des wenig sommerfestlichen Wetters trafen sich viele Kunst- und Kulturschaffende im Atelier von Rosita Jahns-Höher in der Buchenstraße, um den runden Geburtstag zu feiern. Inmitten von Werken der Gastgeberin und den Porträtfotografien der aktuellen Ausstellung von Birte Brinkmann kam es wie immer zu einem regen Gedankenaustausch. Lesungen, Gedichte und Musik förderten die gute Laune und ließen Zeit für einen Rückblick auf die Höhepunkte der vergangenen fünf Jahre: die erste künstlerisch gestaltete öffentliche Beiratssitzung im Kippenberg-Gymnasium, die Kultursalons und den Dada-Abend. Der wichtigste Termin für alle Kunst- und Kulturschaffenden ist jedoch das monatlich stattfindende Treffen, das Raum zum Kennenlernen bietet. Hier werden gemeinsamen Projekte besprochen, Atelierplätze angeboten oder neue musikalische Kompositionen vorgestellt.

Als Markenzeichen hat sich der jährliche Kulturspaziergang im Juni etabliert. In diesem Jahr öffneten zum dritten Mal in Folge über zwanzig Galerien, Werkstätten und andere Kulturorte in Schwachhausen ihre Türen.

Ende dieses Monats feiert dann ein neues Kulturkatasterprojekt Premiere: Der "Kulturschoppen". In Anlehnung an den Weinschoppen, der einen Viertelliter und keine ganze Flasche bezeichnet, ist auch der Kulturschoppen als ein Genuss für zwischendurch gedacht. Er wird ab sofort jeden letzten Mittwoch im Monat von 17.30 bis 17.54 Uhr an verschiedenen Orten im Stadtteil stattfinden. Auftakt ist am 28. September um 17.30 Uhr in der Kapelle Riensberg. Gezeigt wird der Kurzfilm "8 Kinderszenen für einen sprechenden Klavierspieler" von Heinz Stolze und Ute Neumerk,der auf Klavierstücken von Robert Schumann basiert. Wer über die Veranstaltungen informiert werden möchte, kann sich per Mail an kulturkataster@yahoo.de in den Verteiler eintragen lassen und sich auf www.kulturkataster.de informieren.

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