Verein "Wachmannstraße"

Für Tempo 30 in der Hartwigstraße

Schwachhausen. Der Vorstand des Vereins „Die Wachmannstraße“ unterstützt die Forderung nach der Beibehaltung von Tempo 30 in der Hartwigstraße und appelliert an die Verkehrsbehörde, dem Tempolimit zuzustimmen.
17.10.2013, 00:00
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Von WESER-KURIER

Der Vorstand des Vereins „Die Wachmannstraße“ unterstützt die Forderung nach der Beibehaltung von Tempo 30 in der Hartwigstraße und appelliert an die Verkehrsbehörde, dem Tempolimit zuzustimmen. Die Behörde favorisiert bisher Tempo 50.

Wie berichtet, war in der Hartwigstraße etwa ein Jahr vor Beginn der Baustelle Tempo 30 aufgrund der maroden Straßenverhältnisse vom Amt für Straßen und Verkehr (ASV) angeordnet worden. „Schon damals habe ich befürwortet, dass Tempo 30 auch nach Beendigung der Baustelle beibehalten wird“, erklärt der Vorsitzende des Vereins Wachmannstraße, Ralph Saxe. In der Wachmannstraße habe sich Tempo 30 sehr gut bewährt – gerade auch im Bereich der Geschäfte.

Bekommt die Hartwigstraße Tempo 30, würde im gesamten Bereich zwischen Schwachhauser Ring, Schwachhauser Heerstraße, Hollerallee und Parkallee „quasi selbsterklärend und anwohnerfreundlich“ diese Begrenzung gelten, so Saxe. Bevor die Baustellenzeit begonnen habe, sei es immer wieder auch zu Unfällen mit Beteiligung von älteren Radfahrern gekommen, die zwischen die Schienen geraten waren. Durch Tempo 30 würde es weniger Verkehrsstress geben, argumentiert der Vorstand des Vereins Wachmannstraße. „Die Zeiteinbußen für die Straßenbahn sind nicht erheblich“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Thomas Rammelt.

Der Verkehrsausschuss des Beirats sprach sich – wie berichtet – einmütig für Tempo 30 in der Hartwigstraße aus. Nun steht dieses Thema auf der Tagesordnung der Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr und Energie am 31. Oktober. (wk)

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