Bürgerschaftsabgeordnete Ralph Saxe und Carsten Werner plädieren für "Schaufenster" / Sanierung in einem Rutsch soll geprüft werden

Grüne: Präsenz des Focke-Museums in der Innenstadt verstärken

Schwachhausen (wk). Die Grünen sprechen sich dafür aus, die Präsenz des Focke-Museums in der Innenstadt zu erhöhen. "Das dient dazu, Touristen wie auch Bremer verstärkt auf die Ausstellungen hinzuweisen und zu einem Besuch dieses interessanten Museums in Schwachhausen zu animieren", sagt der Schwachhauser Bürgerschaftsabgeordnete Ralph Saxe. Zugleich würde nach seiner Auffassung auch die Innenstadt-Entwicklung von einem attraktiven "Schaufenster" des Landesmuseums in der City profitieren.
29.08.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von WESER-KURIER

Schwachhausen (wk). Die Grünen sprechen sich dafür aus, die Präsenz des Focke-Museums in der Innenstadt zu erhöhen. "Das dient dazu, Touristen wie auch Bremer verstärkt auf die Ausstellungen hinzuweisen und zu einem Besuch dieses interessanten Museums in Schwachhausen zu animieren", sagt der Schwachhauser Bürgerschaftsabgeordnete Ralph Saxe. Zugleich würde nach seiner Auffassung auch die Innenstadt-Entwicklung von einem attraktiven "Schaufenster" des Landesmuseums in der City profitieren.

Saxe informierte sich jetzt gemeinsam mit den kulturpolitischen Sprechern der Bürgerschafts- und Beiratsfraktion, Carsten Werner und Gudrun Eickelberg, sowie der Schwachhauser Beiratssprecherin Barbara Schneider bei einem Besuch des Landesmuseums über die Ausstellungsvorhaben und Sanierungspläne. Die Grünen ermutigten Museumsdirektorin Frauke von der Haar und den kaufmännischen Geschäftsführer Norbert Kölle, konzeptionelle Vorschläge für eine stärkere Präsenz im Stadtzentrum und Stadtmarketing zu machen. "Neben fachlich spezialisierten Stadtführungen und historischen Informationen auch in Kooperation mit anderen Kultureinrichtungen und privaten Anbietern kann ich mir vorstellen, dass das Landesmuseum seine Kompetenzen ebenfalls in Projekte der Umweltbildung und politischen Bildung einbringt", sagte der kulturpolitische Sprecher Carsten Werner. Das könne mittelfristig zu weiteren Eigeneinnahmen oder Projektbeteiligungen führen.

Werner und Saxe sind von der wichtigen Rolle des Focke-Museums als "lebendiges Archiv bremischer Geschichte zum Anfassen" überzeugt. Im Hinblick auf die 2012 anstehende Sanierung des Museums bewerten die Grünen die geplante energetische Verbesserung und Aufwertung der Museumsräume positiv. Sie bedauerten zugleich, dass die Instandsetzung des Museum-Magazins verschoben werden soll.

"Wir wollen nochmals prüfen, ob die Auslagerung des Bestandes auf unbestimmte Zeit betriebswirtschaftlich überhaupt sinnvoll ist. Die anderweitige Unterbringung verursacht schließlich laufende Kosten, und die spätere Instandsetzung würde eine erneute Baustelle sowie Einschränkungen des Museumsbetriebs verursachen", erläutert Ralph Saxe. Beiratssprecherin Barbara Schneider ergänzt: "Abgesehen vom eigentlich untragbaren Zustand, dass das Museum auf sein eigenes Magazin derzeit nicht einmal mehr zugreifen kann, verbessert ja jahrelanges Zuwarten bei der Instandsetzung nicht die Bausubstanz."

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