Tierbays im Bürgerpark Viele Lämmer und ein pubertierendes Pony

Der Bentheimer-Stall ist nicht der einzige mit Jungtieren. Auch in anderen Tiergehegen des Bürgerparks gibt es wieder niedlichen Nachwuchs.
26.04.2021, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Matthias Holthaus

Es wird wieder lebhaft: Seit einigen Wochen tummeln sich wieder frisch geborene Tiere im Tiergehege des Bürgerparks.

Da wären zum Beispiel sechs neue Zwergziegen, die nun um die vier Wochen alt sind. „Drei Geburten gab es, jeweils ein weibliches und ein männliches Ziegenlamm“, sagt Christian Panhorst, der Verantwortliche für das Tiergehege. Insgesamt gibt es nun eine Omaziege, drei Mutterziegen und vier weitere Weibchen – und nun eben auch sechs Ziegenlämmer, die neugierig durch das Gehege streifen. Zeit haben sie dafür bis ungefähr August, dann werden sie abgeholt, zum Teil sind sie jedenfalls schon einmal vorgemerkt.

Ob die wild umherfliegenden Rauchschwalben im Stallgebäude nun dieselben Vögel sind wie im vergangenen Jahr oder eben auch nicht, weiß man nicht. Ist aber auch nicht schlimm, denn schön anzusehen und anzuhören sind sie allemal, wie sie mühelos durch die geöffneten Fenster und Türen jagen und es sich in den bereits in den Vorjahren gebauten Nestern bequem machen. Ein paar Wochen später wird es dann wohl Nachwuchs geben, so ist jedenfalls der Plan der Natur, während der Plan des Teams um Christian Panhorst es vorsieht, dass die Alpakas in diesem Jahr gedeckt werden. Dann werden sie um die 50 Wochen tragend sein, danach wird es dann neue, kleine Alpakas geben.

Der neue Star des vergangenen Jahres hieß Archie und er war klein und niedlich. Irgendwie ist er das immer noch, doch nun kommt er langsam in die Pubertät, beißt manchmal „und nervt herum. Man muss ihn jetzt erziehen“, meint Panhorst, und dasselbe könnte man von den Meerschweinchen denken – sie sitzen in ihrem Stall und zeigen sich nur äußerst widerwillig. Auch die Zwergesel geben sich heute etwas träge, genauso wie die neuen, kleinen Bentheimer Schweinchen. Ungefähr vier Wochen sind die neun Ferkelchen nun alt und liegen schlafend auf einem Haufen. Insgesamt neun bis zehn Wochen bleiben die kleinen Schweinchen dort, dann sind sie 25 bis 30 Kilogramm schwer und kommen zu festen Abnehmern.

Im Juni bereits wird auch das Damwild Nachwuchs bekommen, bis zu fünf Kälber werden erwartet, fast so viele wie die Schafe, genauer gesagt die Skudden: Dort laufen derzeit sechs Lämmer herum, die um die zwei Wochen alt sind. Drei Zwillingsgeburten waren es, zudem waren da noch zwei Einlingsgeburten, dort kamen die Lämmer allerdings tot zur Welt, erzählt Christian Panhorst: „Eines der Lämmer ist dann allerdings zur Mutter eines toten Lamms gegangen, sie ist jetzt als Amme tätig.“

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