Rembertikino zeigt 'Drei Farben Blau' von Krzysztof Kieslowski Musik stärkt den Lebensmut

Schwachhausen (scd). Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - Blau, Weiß, Rot: Die Drei- Farben-Trilogie in Anlehnung an die französische Nationalflagge, die Trikolore, ist das künstlerische Vermächtnis des polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski, der 1996 im Alter von nur 54 Jahren starb. Den ersten Teil der Trilogie 'Drei Farben: Blau' von 1993 zeigt das Rembertikino am Montag, 8. November, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Remberti-Gemeinde, Friedhofstraße 10. Der Eintritt ist frei.
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Musik stärkt den Lebensmut
Von Detlev Scheil

Schwachhausen (scd). Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - Blau, Weiß, Rot: Die Drei- Farben-Trilogie in Anlehnung an die französische Nationalflagge, die Trikolore, ist das künstlerische Vermächtnis des polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski, der 1996 im Alter von nur 54 Jahren starb. Den ersten Teil der Trilogie 'Drei Farben: Blau' von 1993 zeigt das Rembertikino am Montag, 8. November, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Remberti-Gemeinde, Friedhofstraße 10. Der Eintritt ist frei.

In 'Blau' geht es nicht um politische Freiheit, sondern um die Freiheit des Einzelnen und ihre Gefährdung durch Besitz und Erinnerung.Der Film erzählt von Julie (Juliette Binoche), die bei einem Autounfall ihren Mann und ihre kleine Tochter Anna verliert. Nach diesem Schicksalsschlag zieht sich die einst lebenslustige Frau völlig zurück. Selbstmordgedanken quälen sie. Dann entschließt sie sich, das Haus und alles, was sie so sehr liebte, zu verkaufen und alle Brücken ihres bisherigen Lebens abzubrechen. Doch dank der Musik findet Julie schließlich neuen Lebensmut und kommt über ihre Probleme hinweg. Dem Assistenten ihres Mannes, der ein berühmter Komponist war, gelingt es, dessen unvollendetes Werk zu Ende zu bringen, womit er Julies Liebe gewinnt.

'Drei Farben: Blau', in dem Juliette Binoche mit beindruckender schauspielerischer Leistung Freiheit als rigorose Loslösung von den Fesseln der Trauer interpretiert, erhielt bei den Filmfestspielen in Venedig 1993 den Goldenen Löwen für den besten Film. Binoche wurde als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet, ebenso wie Slawomir Idziak als bester Kameramann.

Im Rembertikino werden unter der Überschrift 'Die Musik der Freiheit' monatlich Filme gezeigt, in denen der Musik eine besondere Rolle im Leben der Protagonisten zukommt. Zu Beginn gibt es jeweils eine kurze Einführung durch Pastor Dirk von Jutrczenka und nach der Filmvorführung ein Gespräch.

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