Ende der Plage

Ratten im Nelson-Mandela-Park

Der Beirat Schwachhausen will die Rattenplage im Nelson-Mandela-Park beenden. Die Stadtteilpolitiker fordern nun vom Innensenator eine Ursachenanalyse und vom Gesundheitsamt eine Stellungnahme.
04.06.2020, 05:27
Lesedauer: 1 Min
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Von Maren Brandstätter
Ratten im Nelson-Mandela-Park

Ratten sind im Nelson-Mandela-Park ein Problem.

Bernd von Jutrczenka/dpa

Der Beirat Schwachhausen hat sich in einem einstimmigen Beschluss an den Innensenator gewandt, um der Rattenplage im Nelson-Mandela-Park ein Ende zu bereiten. Auf Antrag von CDU, Grünen, SPD, Linken und FDP soll das Ressort sich um eine Ursachenanalyse in der Angelegenheit kümmern, da diesbezüglich wie berichtet im Beirat Uneinigkeit herrscht. Liege das Gutachten zur Ursachenanalyse vor, soll es im Beirat präsentiert werden - wenn nötig unter Beteiligung des Gesundheitsamtes, so der Wunsch des Beirats. Außerdem erwarte er, dass das Ressort eine Stellungnahme dazu abgibt, wie der Infektionsschutz im Park gewährleistet werden soll. Bis diese Stellungnahme vorliegt, fordert der Beirat, dass das Ressort ein Verbot der Taubenfütterung im Park erlässt, ausreichend große Müllbehälter aufstellt oder die vorhandenen häufiger leert. Außerdem müsse das Reinhaltegebot in der Grünanlage durch Polizei und Ordnungsdienst mit entsprechenden Maßnahmen bis hin zu Platzverweisen überwacht werden. Zudem erwartet der Beirat eine Bekämpfung der Ratten im gesamten Park.

Seit Jahren werde erfolglos versucht, der Rattenplage im Nelson-Mandela-Park Herr zu werden, hieß es zur Antragsbegründung. Auch eine Bekämpfung auf Veranlassung von Immobilien Bremen im vergangenen Sommer habe nur kurzfristig Wirkung gezeigt. Mittlerweile wanderten die Tiere auch in die Gärten der umliegenden Wohnhäuser, während der angrenzende Bürgerparks offenbar nicht befallen sei.

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