Ausschuss unterstützt Zuschussantrag Planungen für Friedenstunnel

Schwachhausen. Um den Innenbereich des Rembertitunnels im Rahmen des Friedenstunnel-Projekts fertigstellen zu können, fehlen dem Verein "Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen" noch rund 23500 Euro. Die Mitglieder des Fachausschusses für Kultur und Jugend des Beirates Schwachhausen stimmten jetzt dem Antrag des Vereins auf eine Zuwendung aus Mitteln der Stiftung Wohnliche Stadt mit großer Mehrheit zu.
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Von Sandy Bradtke

Schwachhausen. Um den Innenbereich des Rembertitunnels im Rahmen des Friedenstunnel-Projekts fertigstellen zu können, fehlen dem Verein "Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen" noch rund 23500 Euro. Die Mitglieder des Fachausschusses für Kultur und Jugend des Beirates Schwachhausen stimmten jetzt dem Antrag des Vereins auf eine Zuwendung aus Mitteln der Stiftung Wohnliche Stadt mit großer Mehrheit zu.

Die Idee des Kunstprojekts entstand bereits kurz nach den Terroranschlägen in New York am 11. September 2001. Die Umgestaltung des Rembertitunnels soll als "Zeichen der Verbindung zwischen den Religionen" fungieren. Durch Spenden und Sponsoren konnten in den vergangenen elf Jahren die beiden Frontseiten der Bahnunterführung gestaltet werden. "Bei der Innengestaltung kommen wir an unsere finanziellen Grenzen", erklärte Gunnar Zropf vom Friedenstunnel-Verein. Trotz der Hilfe, die der Verein laut Zropf erfährt, fehlt eine Restsumme von 23500 Euro. Damit sollen die Bemalung des Tunnelgewölbes, vier weitere Mosaik-Friedensbäume sowie Schriftsäulen mit Kalligrafien, die in 100 verschiedenen Sprachen das Wort "Frieden" darstellen, finanziert werden. Die Arbeiten könnten laut Zropf im kommenden Jahr beginnen und 2014 abgeschlossen werden.

Gerd Rhode von der SPD zeigte sich begeistert von dem Projekt: "Das passt gut zu Schwachhausen und ist neben dem Anti-Kolonial-Denkmal Elefant gegenüber dem Hermann-Böse-Gymnasium ein weiteres Zeichen zur Völkerverständigung."

Weil der Rembertitunnel mit einer Öffnung in den Stadtteil Mitte ragt, können die Mittel der Stiftung Wohnliche Stadt erst dann zur Verfügung gestellt werden, wenn auch der Beirat Mitte dem Antrag zugestimmt hat.

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