Schwachhausen nimmt Stellung zum VEP

„Ein wichtiger Beitrag“

Der Verkehrsentwicklungsplan sei ein wichtiger Beitrag, um die Verkehrssituation im Stadtteil zu verbessern, ist das Schwachhauser Stadtteilparlament überzeugt. Und hat es so in seine Stellungnahme geschrieben.
03.05.2021, 05:00
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Von Maren Brandstätter
„Ein wichtiger Beitrag“

Die Erreichbarkeit mit dem Fahrrad werde durch einige Maßnahmen des VEP verbessert, lobt das Stadtteilparlament Schwachhausen.

Frank Thomas Koch

Die Teilfortschreibung des Bremer Verkehrsentwicklungsplans 2025 (VEP) ist nach Auffassung des Schwachhauser Beirats „ein wichtiger Beitrag, um die Verkehrssituation im Stadtteil nachhaltig zu verbessern“, heißt es in der jüngst verabschiedeten Stellungnahme des Stadtteilparlaments. Der VEP berücksichtige die Belange aller Verkehrsteilnehmer angemessen und reagiere gleichzeitig auf den Klimawandel.

Bezüglich der Maßnahmen, die den Stadtteil – auch indirekt - betreffen, möchte der Beirat gerne frühzeitig von der Senatorin einbezogen werden. Zu diesen Maßnahmen zählen aus Sicht der Ortspolitiker insbesondere die Radverkehrsverbindung zwischen Wall und Kennedy-Platz, die Anbindung der Stadtteile in Form von Fußwegeachsen, die Angebotsoffensive ÖPNV und das Parken in Quartieren.

Nach Ansicht des Beirats enthält die Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans wesentliche Maßnahmen, um die Mobilität sowohl in Schwachhausen als auch in der gesamten Stadt nachhaltig weiterzuentwickeln. Diese Maßnahmen seien nicht nur auf aktuelle, sondern auch auf zukünftige Herausforderungen – insbesondere zur Eindämmung des Klimawandels – ausgerichtet. Die Maßnahmen zur autofreien Innenstadt bedeuteten vor allem, die Aufenthaltsfunktion im Zentrum aufzuwerten und somit den Wohlfühl- und Erlebnisfaktor zu erhöhen und die Erreichbarkeit mit dem Fahrrad zu verbessern. Mit der ÖPNV-Strategie und dem stadt-regionalen Verkehrskonzept werde zudem die Erreichbarkeit der Innenstadt sowie anderer Stadtteile für Schwachhausen verbessert, heißt es in der Stellungnahme weiter. Außerdem erhöhten die Maßnahmen im Bereich „Parken in Quartieren“ die Bedingungen für die Rettungssicherheit und die Barrierefreiheit in den Wohnstraßen und führten darüber hinaus zu einer höheren Aufenthaltsqualität in den Straßen des Stadtteils.

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