Sozialausschuss Schwachhausen "Ein Zeichen gegen Antisemitismus"

In einem Bürgerantrag fordert ein Anwohner der Richard-Wagner-Straße die Umbenennung der Straße. Das Staatsarchiv Bremen hat seine Stellungnahme dazu dem Schwachhauser Sozialausschusses mitgeteilt.
11.09.2022, 06:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Maren Brandstätter

Nicht alle Anwohner der Richard-Wagner-Straße fühlen sich wohl bei dem Gedanken an die Geisteshaltung des Namenspatrons ihrer Wohnstraße. Einer von ihnen hat deshalb beim Schwachhauser Beirat beantragt, die Straße zwischen der Hollerallee und der Schwachhauser Heerstraße umzubenennen. Es sei zweifellos richtig, dass Richard Wagner ein großer Komponist gewesen sei, der die moderne Musik nachhaltig beeinflusst habe, heißt es in dem Antrag. Dennoch bezweifle er, dass man eine Straße nach einem bekennenden Antisemiten benennen sollte, betonte der Anwohner. Er sei der Ansicht, dass hier gehandelt werden müsse, „um gerade in der heutigen Zeit ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus zu setzen".

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