Trotz widrigen Wetters gute Stimmung auf dem Wachmannstraßenfest / Tombola-Lose im Nu vergriffen

Spanische Rhythmen gegen das Frösteln

Schwachhausen. Mitreißende Musik, beeindruckende Tanzvorführungen, Mitmachaktionen für Klein und Groß und kulinarische Genüsse - das alles bot das 10.Wachmannstraßenfest. Was jedoch die meiste Zeit fehlte, war Sonnenschein. Doch auch wenn das Wetter nicht so recht mitspielte, strömten die Besucher in Scharen herbei und ließen sich die gute Stimmung nicht verderben.
07.07.2011, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Christina Klinghagen

Schwachhausen. Mitreißende Musik, beeindruckende Tanzvorführungen, Mitmachaktionen für Klein und Groß und kulinarische Genüsse - das alles bot das 10.Wachmannstraßenfest. Was jedoch die meiste Zeit fehlte, war Sonnenschein. Doch auch wenn das Wetter nicht so recht mitspielte, strömten die Besucher in Scharen herbei und ließen sich die gute Stimmung nicht verderben.

Ein wahrer Ansturm setzte auf den Losverkauf der Tombola ein. Schon gut eine Stunde vor der offiziellen Eröffnung des Festes auf dem Benqueplatz waren die 1200 Lose ausverkauft. Den Hauptpreis, eine eintägige Flugreise für zwei Personen nach Usedom, gewann Stefan Pieper, Mitarbeiter der Sparkasse Bremen.

Bei der Eröffnung zollten die neue Ortsamtsleiterin Karin Mathes, die neue Beiratssprecherin Barbara Schneider und der Geschäftsführer des St.-Joseph-Stifts Torsten Jarchow dem Verein "Die Wachmannstraße" großes Lob und Anerkennung für dessen zehnjähriges Wirken. Die Zusammenarbeit von Anwohnern und Geschäftsleuten sei beispielhaft und fördere eine nachhaltige Stadtentwicklung, so Mathes. "Die Wachmannstraße ist lebendig, fortschrittlich, attraktiv, grün und respektvoll", sagte die Ortsamtsleiterin.

"Unbeschreibliches Flair"

Torsten Jarchow sprach ebenfalls von einer "tollen Entwicklung" des Quartiers und einem "unbeschreiblichen Flair". Die Weiterentwicklung des Krankenhauses habe nicht ohne Beeinträchtigungen für die Anwohner verwirklicht werden können, das St.-Joseph-Stift sei im Sinne einer guten Nachbarschaft jedoch kompromissbereit gewesen, sagte Jarchow. Er wünsche sich weiter "ein gutes Miteinander".

Der Benqueplatz blieb nachmittags mit Besuchern gut gefüllt, die unter großen Sonnenschirmen Schutz vor den Regentropfen suchten. Bei Cocktails, Bratwurst, Tapas, Bier und Wein hielt man gerne einen Klönschnack und ließ sich vom Rätselspiel "Dalli-Klick" und einem abwechslungsreichen Musikprogramm unterhalten.

Die Bühne stand ganz im Zeichen des Hip-Hop, als jugendliche Sänger und Tänzerinnen in Aktion traten. Die Gruppe "Re-Records" aus Blockdiek stellte eigene Hip-Hop-Songs in deutscher Sprache vor. Im Takt mitgeklatscht und mitgewippt wurde auch bei der tollen Tanzdarbietung der Mädchengruppe "Headphones". Sie bot dem Publikum ein beeindruckendes Showspektakel und wurde mit einem kräftigen Applaus belohnt.

Neben dem "Carlos Montaya Trio" gab es ein Wiedersehen mit der Band "Buena Gente". "Die spanischen Rhythmen haben einen Hauch von Hochdruckgebiet herbei gezaubert und für beste Stimmung gesorgt", so Ralph Saxe, Vorsitzender des Vereins "Die Wachmannstraße"

Das Buddhistische Zentrum in der Wachmannstraße 2 hatte zeitgleich zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Die Kooperation mit dem 135. Mitglied des Vereins sei bestens verlaufen, so Saxe. Wie gewohnt gewährten ansonsten anlässlich des Festes verschiedene Vereine und Institutionen Einblicke in ihre Arbeit, darunter die Freunde der Uniwildnis und das Freizi Parkallee. Für die Jüngsten hatte die Verkehrswacht einen Parcours aufgebaut, bei dem die Kinder ihre Geschicklichkeit testen konnten. Die Kinder konnten auch individuelle Buttons gestalten und an einem Fahrradquiz teilnehmen.

"Wir haben Informationen zum Schutz vor Fahrraddiebstahl und Wohnungseinbrüchen gegeben, was bei den Besuchern großen Zuspruch fand", erzählte Kontaktpolizist Jens Vogel, der mit seinen Kollegen aufgrund des Regens die Aktionen allerdings vorzeitig beendete. Ebenso wie viele andere Besucher ließ sich aber zum Beispiel die Familie Bölke nicht vom Wetter die gute Laune verderben. Frisch gestärkt mit Waffeln und Bratwurst erfreuten sie sich an den zahlreichen Aktionen und Angeboten, die vor und in den Geschäften warteten. Besonders angetan waren die dreijährige Inka und ihre ältere Schwester von ihrer Fahrt auf einem nostalgischen Karussell, wo Elefant, Tiger und andere Figuren zu einem vergnüglichen "Ausritt" einluden.

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