Geschäftsführerin Brigitte Ewald lobt beim Neujahrsempfang ehrenamtliche Mitarbeiter

Treffpunkt Arche baut auf freiwillige Helfer

Die Angebotsvielfalt im Treffpunkt Arche steht und fällt mit den vielen ehrenamtlichen Helfern. Ihnen dankte Brigitte Ewald, Geschäftsführerin des Trägervereins, beim Neujahrsempfang besonders.
26.01.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Die Angebotsvielfalt im Treffpunkt Arche steht und fällt mit den vielen ehrenamtlichen Helfern. Ihnen dankte Brigitte Ewald, Geschäftsführerin des Trägervereins, beim Neujahrsempfang besonders.

Von Sandy Bradtke

Schwachhausen. Wie wichtig das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter für den Treffpunkt Arche ist, das machte Brigitte Ewald, Geschäftsführerin des Vereins, beim Neujahrsempfang deutlich. "Ohne diese Leute, wäre die Arche nicht das, was sie heute ist", betonte sie.

Vor 13 Jahren wurde der Treffpunkt Arche auf Initiative der evangelisch-methodistischen Kirche Bremen gegründet. Die Angebote des 1999 gegründeten Vereins sind abwechslungsreich und für verschiedene Altersgruppen geeignet. Die Besucher der Arche können ihre Kreativität ausleben, sich sprachlich weiterbilden oder gesundheitserhaltende Kurse besuchen. Außerdem treffen sich politische Parteien, Vereine oder Selbsthilfegruppen in den Räumen in der Schwachhauser Heerstraße 179. Seit vergangenem Herbst werden auch Computerkurse sowie eine Computersprechstunde angeboten, wenn beim Arbeiten am PC zu Hause Probleme auftauchen. Die Angebotsvielfalt spricht die Menschen offensichtlich an. Jeder Stuhl im großen Saal ist besetzt. Die Gäste bewundern die bunten Bilder an den Wänden, die fünf Frauen im Malkurs von Brigitte Ewald gestaltet haben (siehe Bericht unten). Nun spielt Tatyana Ryzhkova das Liebeslied des ungarischen Komponisten Johann Kaspar Mertz. Die weißrussische Gitarristin

studierte Musik in Weimar und gibt seit September Gitarrenunterricht in der Arche.

Über all diese einsatzfreudigen Menschen freut sich Brigitte Ewald und brachte ihre Dankbarkeit für die ehrenamtliche Hilfe beim Jahresempfang zum Ausdruck. Auch über die Unterstützung von Susanne Nießner-Brose, sei sie sehr froh, sagte Ewald. Die Pastorin der Evangelisch-methodistischen Kirche hat überdies den Vereinsvorsitz übernommen. Zu den "Säulen" des Vereins gehört Rosemarie Amelsberg. Sie ist eine der fünf bis sechs Helfern, die jeden Dienstagnachmittag das Stadtteilcafé Arche betreuen. Dort gibt es einmal im Monat auch eine Veranstaltung: Spielnachmittage, Bewegungsspiele oder Vorträge.

Viele Stammgäste im Café

Wenn "Programm ist", kämen besonders viele Leute ins Café, sagt Amelsberg. Die ehrenamtliche Mitarbeiterin, die das Stadtteilcafé seit drei Jahren unterstützt, kauft alles für die Kaffeenachmittage ein und hilft bei der Vorbereitung. Regelmäßig besprechen die Mitarbeiter die geplanten Veranstaltungen. Es gebe viele Stammgäste, beobachtet sie. Deshalb sei die Atmosphäre immer sehr freundschaftlich. "Viele nette Leute" hat Rosemarie Amelsberg schon kennengelernt: "Ich komme so auch einfach mal raus. Den anderen hier geht es genauso." Fast alle Ehrenamtlichen seien verrentet. Die gute Vernetzung, die im Stadtteil zwischen Kontaktpolizisten, den Beiräten und den Initiativen bestünde, lobte Ralph Saxe (Grüne). "Solche Projekte funktionieren nur, wenn die Menschen begreifen, dass das Ehrenamt zum Leben dazu gehört", findet er. Und in Schwachhausen sei dieses Engagement sehr groß. Als ehemaliges Beiratsmitglied kommentiert er die immer wieder aufflackernde Debatte um ein

Bürgerhaus: "Ich würde sagen, mit der Arche haben wir das schon."

Mehr Informationen zum Treffpunkt Arche und den dort laufenden Kursen gibt es unter Telefon 4309550 oder im Internet unter der Adresse www.treffpunkt-arche.de.

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