Konzert des Landesjugendorchesters bot zusätzlich ein buntes Vorprogramm / Jubiläum steht bevor Wilder Westen in der Waldorfschule

Schwachhausen. Erzählungen von Cowboys und Indianern sind bei Kindern sehr beliebt. Zu einer musikalischen Zeitreise in den 'Wilden Westen' hatte das Landesjugendorchester Bremen jetzt in die Freie Waldorfschule an der Touler Straße eingeladen. Bevor das Orchester die Geschichte von Cowboy Billie klangvoll in Szene setzte, erhielten die kleinen Besucher die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Instrumenten vertraut zu machen. Darüber hinaus konnten Rasseln und Klangstäbe gebastelt werden, um sich auf das Konzertereignis einzustimmen.
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Von Christina Klinghagen

Schwachhausen. Erzählungen von Cowboys und Indianern sind bei Kindern sehr beliebt. Zu einer musikalischen Zeitreise in den 'Wilden Westen' hatte das Landesjugendorchester Bremen jetzt in die Freie Waldorfschule an der Touler Straße eingeladen. Bevor das Orchester die Geschichte von Cowboy Billie klangvoll in Szene setzte, erhielten die kleinen Besucher die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Instrumenten vertraut zu machen. Darüber hinaus konnten Rasseln und Klangstäbe gebastelt werden, um sich auf das Konzertereignis einzustimmen.

Während sich die Eltern an einem 'Saloon'-Tresen zum Plausch bei Kaffee und Kuchen versammelten, wurde in den angrenzenden Klassenzimmern fleißig gewerkelt und musiziert. Rund 60 junge Musiker zwischen 14 und 25 Jahren sorgten bei diesem Kinderprojekt, das in Kooperation mit der Stiftung Friedehorst entstanden und nun zum vierten Mal präsentiert wurde, für ein buntes Vorprogramm. Mit Reiskörnern wurden Luftballons befüllt. Die Kinder verzierten die Ballons anschließend mit Filzstiften und Glitzerstaub. Daneben konnten Rasseln aus Papprollen und Buntpapier gebastelt werden - daran hatte auch der dreijährige Nikolas, Sohn des Dirigenten Stefan Geiger, seine Freude. Beliebt waren auch selbst gebastelte Klanghölzer, die mit Hilfe der Eltern aus langen Rundhölzern gesägt wurden. 'Dieses Konzertvorprogramm finde ich wunderbar', sagte Thomas Krause aus Schwachhausen, der mit seinen beiden Söhnen Chiron und Malachi zunächst den Schminkstand angesteuert hatte, wo sich die beiden Jungs in wilde

Raubkatzen verwandeln ließen.

Wer zum 'Wilden Westen' passend kostümiert erschien, durfte sich wie die sechsjährige Kailey aus Borgfeld über eine süße Überraschung freuen. Für diesen Nachmittag hatte das Mädchen ihr Indianergewand hervorgeholt und ein gelbes Stirnband mit der Aufschrift 'Kleine Blume' aufgesetzt.

Nach Herzenslust konnten die Kinder trommeln oder verschiedene Streichinstrumente näher kennenlernen. Yannick (9) war von einem Kontrabass fasziniert. 'Im Gegensatz zu meiner Gitarre hat der nur vier Saiten, die viel dicker sind, sich aber gut zupfen lassen', stellte er fest. Welch musikalische Bandbreite sich mit den verschiedenen Orchesterinstrumenten erzielen lässt, erlebten die kleinen und großen Besucher beim einstündigen Konzert, in dem die Musiker Cowboyhüte trugen.

Dirigent Stefan Geiger schlüpfte in die Rolle des Erzählers und präsentierte die Geschichte von Cowboy Billie, der den bösen Revolver-Joe mit einem Trick überlistet.

'Es ist eine schöne Sache, den Kindern auf diese Weise die klassische Musik näherzubringen. Ich freue mich, dass alle so viel Spaß daran hatten', resümierte Katharina Tiedtke, Geschäftsführerin des Landesjugendorchesters. Das Orchester kann 2011 sein 40-jähriges Bestehen feiern und sucht nun ehemalige Mitglieder, die zum Jubiläum Fotos, Videos oder andere Materialien zur Verfügung stellen können. Kontakt ist möglich per E-Mail an info@ljo.bremen.de oder unter Telefon 04296 / 748608.

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