Nabu: Sammelorder und Vorträge in der Vahr Erstmals werden auch Weinreben bestellt

Normalerweise liebt die Weinrebe sonnige Lagen und fristet in hiesigen Breiten ein Exotendasein. Doch, das weiß der Nabu, es gibt auch eine Variante, die mit dem Schmuddelwetter gut zurecht kommen.
18.02.2022, 16:30
Lesedauer: 2 Min
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Von Kornelia Hattermann

Der Bestellschluss für die Sammelbestellung von Wildsträuchern des Nabu ist am 1. März. Erstmals bieten die Naturschützer dabei auch für Norddeutschland geeignete Weinreben an. Damit weniger exotische Standardsträucher ohne ökologischen Nutzen gepflanzt werden, berät Geschäftsführer Sönke Hofmann an diesem Montag, 21. Februar, ab 18 Uhr digital rund um Wildsträucher. Für die Theorie der Rebenpflanzung und -pflege wurde Weinkenner Ralph Saxe für eine Zusatzberatung gewonnen.

Resistenz gegen Schmuddelwetter

„Eine besondere Pflanze ist die Weinrebe, deren neueste Züchtungen resistent gegen das bremische Schmuddelwetter und die dadurch ausgelösten Krankheiten sind“, erklärt Hofmann. Vier Sorten habe der Nabu sich bei einer Rebschule gesichert. Für den digitalen Vortrag seien ein Laptop oder Tablet am besten geeignet, heißt es. Nach den Vorträgen gebe es ausreichend Beratungszeit. Den Link zur Veranstaltung gibt es unter Telefon 48 44 48 70 oder direkt auf www.nabu-bremen.de.

Hofmann hält seinen Vortrag außerdem in Präsenz in der Stadtbibliothek Vahr im Einkaufszentrum Berliner Freiheit am Donnerstag, 24. Februar, von 18.15 bis 19.45 Uhr in Kooperation mit der Volkshochschule. Die Teilnahme kostet drei Euro, Anmeldungen unter Telefon 361 35 66 oder per E-Mail an ost@vhs-bremen.de. Das gilt auch für den Vortrag über biointensiven Gemüseanbau im eigenen Garten am Freitag, 25. Februar, von 18.15 bis 19.15 Uhr mit Dorothee Meier vom Nabu, der ebenfalls in der Stadtbibliothek Vahr läuft.

Der insektenfreundliche Garten

Am Donnerstag, 24. Februar, ab 18 Uhr informiert Dorothee Meier außerdem in einem Online-Vortrag darüber, was einen insektenfreundlichen Garten ausmacht. „Ein einzelnes Insektenhotel oder eine fertige Blumen-Saatmischung helfen oft wenig, auch wenn dem Gärtner im Frühling die Finger jucken“, sagt sie. Eigentlich sei der Insektengarten sogar etwas für Faule, denn viele Sechsbeiner liebten das Liegengelassene, heimische Wildkräuter und Gehölze. Den Link zum Vortrag können Interessierte per E-Mail an Dorothee.Meier@nabu-bremen.de anfordern.

„Unsere Wildsträucher bieten so eine Vielfalt, tolle Früchte, bunte Blüten und schönstes Herbstlaub“, betont Hofmann. Jedes Frühjahr und jeden Herbst organisiert er eine Sammelbestellung für Wildstraucharten. Bis 1. März nimmt der Nabu Frühjahrsbestellungen an, die ab 20. März im Vahrer Feldweg abgeholt werden können. Das Bestellformular gibt es unter www.nabu-bremen.de.

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