Rennbahn-Historie

Sabotage auf der Rennbahn

Im Jahr 1995 gibt ein Ereignis auf der Galopprennbahn in die Geschichte ein: Unbekannte hatten sich an der Startmaschine zu schaffen gemacht. Was das für den Renntag bedeutete...
17.04.2019, 20:37
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Sabotage auf der Rennbahn
Von Jürgen Hinrichs
Sabotage auf der Rennbahn

Die Startmaschine auf der Galopprennbahn (Foto aus dem Jahr 2002), am letzten Renntag der Saison 1995 war sie unbrauchbar.

Frank Thomas Koch

Sabotage! Anschlag! Eine Tat, die damals Schlagzeilen machte. Es geschah im Jahr 1995, am letzten Renntag der Saison. Unbekannte Täter hatten sich zum Schrecken der Veranstalter an der Startmaschine zu schaffen gemacht. Nichts funktionierte mehr. Die Saboteure, fand die Polizei heraus, hatten eine Blechschere benutzt. Es war also kein Vandalismus, sondern gezielte Zerstörung. Alle neun Rennen, die an dem Tag stattfanden, mussten mit der Flagge gestartet werden – heikel, wenn Vollblüter auf der Linie stehen, die ihre Nervosität kaum zügeln können. Schwerstarbeit für die Jockeys im Sattel.

Wer dem Rennverein übelwollte, wurde nie herausgefunden. Die Ermittlungen der Polizei verliefen im Sande. „Eine heiße Spur zu den Tätern, die nicht wenige Insider des Turfs in ihren eigenen Reihen vermuten, gibt es nicht“, stand in der Zeitung. Und so fand dieses Kapitel kein Ende, ging aber in die Geschichte der Rennbahn ein.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+