Neubau in der Gartenstadt Vahr

„Tarzan und Jane“ bringen neue Stellplätze

Der Bauausschuss der Vahr hat eine Stellungnahme zu Planungen für weitere Parkplätze in der Gartenstadt abgegeben. An anderer Stelle sollen Holzpoller gegen Falschparker helfen.
16.11.2020, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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„Tarzan und Jane“ bringen neue Stellplätze
Von Christian Hasemann
„Tarzan und Jane“ bringen neue Stellplätze

So soll der Gebäudekomplex „Tarzan und Jane“ in der Vahr aussehen.

Gewoba

Der Bau- und Verkehrsausschuss der Vahr hat den Plänen für zusätzliche Parkplätze, die im Zusammenhang mit dem Bau der Gebäudekomplexe „Tarzan und Jane“ in der Gartenstadt Vahr entstehen sollen, zugestimmt.

An der Winsener Straße, Heideplatz und Bispinger Straße sollen jeweils sechs, dreizehn und zwölf neue Parkplätze für Autos entstehen. Dies würde die derzeitige Situation, einige Autofahrer parken dort illegal, legalisieren. Am Wendehammer in der Winsener Straße tritt demnach die Gewoba eine Grünfläche an die Stadt ab, dafür müssen drei Bäume gefällt werden, für die neue Bäume gepflanzt werden sollen.

Am Heideplatz hingegen entstehen auf der linken Seite 13 neue Parkplätze sowie zwei Parkplätze für Carsharing-Autos. Auf der gegenüberliegenden Seite sollen die Schrägparkplätze in senkrechte Parkplätze umgewandelt werden.

In der Bispinger Straße sollen den Plänen nach im Grünstreifen neue Parkplätze entstehen, die das bisherige Parken am Fahrbahnrand ersetzen sollen. Die Bäume sollen dabei erhalten bleiben. Weitere Parkplätze werden außerdem auf den privaten Baugrundstücken der neuen Gebäude Tarzan und Jane und der geplanten Bremer Punkte bereitgestellt, darunter auch eine Tiefgarage.

Die Bauvorhaben Tarzan und Jane sowie die drei Bremer Punkte, Gebäude in Modulbauweise, der Wohnungsbaugesellschaft Gewoba bilden den Abschluss der sogenannten Nachverdichtung der Gartenstadt Vahr, die als Ensemble unter Denkmalschutz gestellt werden soll. Damit sind wesentliche Änderungen an der Struktur des Quartiers ausgeschlossen.

Ziel der Bauvorhaben ist es unter anderem, mehr barrierefreie Wohnungen in der Gartenstadt Vahr anbieten zu können. Die Mehrgeschosswohnungen lassen sich nur mit großem Aufwand zu barrierefreien Wohnungen umbauen, in einigen Fällen ist es gar nicht möglich. Das Projekt wurde in mehreren Einwohnerversammlungen und im Beirat vorgestellt.

Einstimmigkeit herrschte auch über das Aufstellen neuer Poller im Stadtteil. Der Hintergrund: In der Carl-Severing-Straße und in der Heidmarkstraße wird häufig aufgesetzt geparkt. Laut Beobachtungen der Polizei , könnten dort Fußgänger mit Rollatoren oder Rollstuhlfahrer kaum den Gehweg benutzen. Stellenweise sei es durch das beidseitige Parken in der Carl-Severing-Straße so eng, dass keine Müll- und Rettungsfahrzeuge hindurch fahren könnten.

Künftig sollen diese Zustände durch mehrere Poller in der Heidmarkstraße und in der Carl-Severing-Straße zwischen Wilhelm-Liebknecht-Straße und der Hausnummer 17 verhindert werden.

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