Johann-Lange-Straße Einst Landgut, dann Gestapo-Zentrale

In der Geschichte des ehemaligen Aumunder Rathauses gibt es auch dunkle Kapitel. Im Keller soll die Gestapo gefoltert haben. Einst war das Gebäude ein Gutshaus der Reeder-Familie Lange.
07.01.2022, 07:00
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Einst Landgut, dann Gestapo-Zentrale
Von Julia Assmann

Die Zukunft des Hauses ist ungewiss, seine Vergangenheit bewegt. Seit fast zehn Jahren steht das Gebäude Johann-Lange-Straße 25 mittlerweile leer. Wie das ehemalige Gutshaus künftig genutzt wird, wer es bezieht oder ob es sogar abgerissen wird – das alles ist unklar. Ein Umbau und eine völlig neue Nutzung wäre in der Geschichte des Hauses jedenfalls nichts Neues. Es hatte schon viele Funktionen: Erst war es Haupthaus eines Landguts, dann Rathaus, wenig später auch Gestapo-Zentrale. Es wurde als Bauamt genutzt, dann zogen Zulassungsstelle und Straßenverkehrsamt ein. Ein Anbau diente als Wohnheim für Asylbewerber. Das viergeschossige Unterkunftsgebäude steht seit 2017 leer. Der historische Altbau noch länger: Seit 2012 wird er nicht mehr genutzt.

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