Fußball-Landesliga Bremen

DJK kickt daheim ohne Sow

Zwei Sonnabend- und zwei Sonntagspartien stehen am vorletzten Hinrunden-Spieltag in der Fußball-Landesliga Bremen für die Nordbremer Mannschaften auf dem Programm.
22.11.2019, 14:11
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Von Marc Gogol
DJK kickt daheim ohne Sow

Das Team des DJK Germania Blumenthal muss am Sonntag daheim gegen Hasenbüren auf Mamadou Sow verzichten.

Christian Kosak

Bremen-Nord. Zwei Sonnabend- und zwei Sonntagspartien stehen am vorletzten Hinrunden-Spieltag in der Fußball-Landesliga Bremen für die Nordbremer Mannschaften auf dem Programm. Dabei müssen der SV Türkspor in Woltmershausen und der SV Lemwerder in Huchting jeweils auswärts ran, die DJK Germania Blumenthal gegen den TSV Hasenbüren und der SV Grohn gegen den SC Vahr Blockdiek genießen jeweils Heimrecht (alle 14 Uhr).

TS Woltmershausen – SV Türkspor: Da die Gastgeber, die am vergangenen Sonntag mit 2:0 bei der DJK Germania Blumenthal mit Türkspor-Trainer Bahadir Kilickeser als Augenzeuge gewannen, über keinen Kunstrasenplatz verfügen, steht hinter der Austragung der Partie noch ein Fragezeichen. Auf Schlacke, vermutet Bahadir Kilickeser, werden beide Teams nicht antreten wollen. Dennoch, sollte es zum Kick kommen, werden die Nordbremer im Hinterkopf haben, dass sie bei einer Niederlage von den Pusdorfern in der Tabelle überholt werden können.

„Wir haben einen Aufstiegsplatz verloren, da wollen wir natürlich wieder hin“, sagt Bahadir Kilickeser. Insgesamt allerdings freut man sich beim SV Türkspor auch schon auf die Winterpause, denn so langsam schwinden die Kräfte der Spieler. „Wir sind dazu in der Breite nicht ganz so gut aufgestellt“, gibt Bahadir Kilickeser zu bedenken. Sezer Aydin muss eine Gelb-Sperre absitzen, und die beiden im VfL 07-Spiel verletzten Enes Kök sowie Torwart George Costin-Iordache sind auch noch nicht wieder hundertprozentig fit.

Sonnabend, 14 Uhr, Hanseatenkampfbahn

FC Huchting – SV Lemwerder: Es wird wieder eine ganz schwierige Partie für die Wesermarsch-Truppe beim Tabellensechsten. Am Donnerstag fiel mangels Beteiligung das Training einmal mehr aus, Interims-Coach Paul-Philipp Lapsien hofft, am Sonnabend wieder 13 oder 14 Spieler zusammenzubekommen. „Dann wollen wir wie gegen den OSC Bremerhaven in der ersten Halbzeit spielen“, sagt Paul-Philipp Lapsien, heißt kompakt stehen und mit Kontern nach vorne kommen. Die Lemwerderaner sind beim Mittelfeld-Team aus Huchting wieder einmal krasser Außenseiter, wollen sich aber nicht verstecken.

„Wenn wir unseren Auftritt aus der Vorwoche über 90 Minuten bringen und unsere Torchancen auch nutzen, haben wir sicher auch die Möglichkeit, einen Punkt zu holen“, meint Paul-Philipp Lapsien. Aufpassen müssen die Gäste auf die schnellen Leute der Südbremer in deren vorderen Reihen, unter anderem auf Torgarant Timo Witten und auf Daniel Fecker.

Sonnabend, 14 Uhr, BSA Huchting

DJK Germania Blumenthal – TSV Hasenbüren: Einfach noch einmal die ersten 30 Minuten vom Spiel gegen Woltmershausen auf den Platz bringen. So einfach lautet die Erfolgsformel von DJK-Coach Aydin Pekyalcin, der gegen den Aufsteiger nicht noch einmal die Punkte verschenken will. „Es wird Zeit, dass wir wieder Punkte einfahren. Wir haben uns nach dem 0:2 am Sonntag in der Woche nochmal zusammengesetzt und uns über das Positive und Negative in unserem Spiel unterhalten“, berichtet Aydin Pekyalcin.

Nun soll die Mannschaft die besprochenen Änderungen auf dem Platz umsetzen, sich wieder Torchancen erarbeiten und vor allem auch Tore erzielen, wünscht sich der DJK-Trainer. Nicht mitwirken können die gesperrten Marcel Wilpert (gelb) sowie Enis Albayrak, der noch insgesamt vier Partien wegen einer Rotsperre aussetzen muss.

Ebenfalls fallen der verletzte Mamadou Sow und der erkrankte Nico Joel Brich aus. Neu dabei sein wird Ahmed Eren, der erstmals spielberechtigt ist und in der vergangenen Saison noch für den TSV Lesum-Burgdamm auflief.

Sonntag, 14 Uhr, Burgwall

SV Grohn – SC Vahr Blockdiek: Zwei Siege in Folge haben zur leichten Entspannung im Lager der „Husaren“ geführt, sowohl sportlich als auch personell. So hat SVG-Trainer Jan-Philipp Heine zurzeit keine Ausfälle für die Partie gegen die Stadtbremer auf seinem Zettel. Wohl aber eine Motivationsbotschaft. „Wir haben seit einigen Jahren nicht mehr gegen Vahr Blockdiek gewonnen, das werde ich den Jungs noch mit auf den Weg geben“, sagt Jan-Philipp Heine.

„Das soll für die Spieler nochmal ein kleiner Ansporn sein.“ Ansonsten schätzt Jan-Philipp Heine, dass es wieder zu einer ausgeglichenen Partie kommen wird, da der SC Vahr Blockdiek keine Übermannschaft sei. Die Frage ist nur, auf welchem Platz. Wenn das Wetter hält, kann auf Rasen gekickt werden. Ansonsten muss der Schlackeplatz auf dem Oeversberg hergerichtet werden. Dorthin müssten aber zunächst einmal die Tore geschleppt werden. Wir sind aber auf beide Möglichkeiten vorbereitet“, sagt Jan-Philipp Heine. Der 3:1-Auswärtssieg beim TSV Hasenbüren am vergangenen Wochenende gelang den Nordbremern übrigens auch auf dem dortigen Grandplatz.

Sonntag, 14 Uhr, Oeversberg

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