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Die Tänzer von Ars Nova feiern Erfolge an der Ostsee

Für Cedric Bender und Vivian Böwing war es in der Hauptgruppe und Hauptgruppe II A ebenso der erste gemeinsame Start, wie für Louis Felsch und Stephanie Lütje (Hauptgruppe C).
11.08.2021, 11:25
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Schnell
Die Tänzer von Ars Nova feiern Erfolge an der Ostsee

Vivian Böwing, Cedric Bender, Louis Felsch und Stephanie Lütje (von links) blicken auf den ersten gemeinsamen Start zurück.

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Die Vorfreude der Tanzpaare auf die Turniere beim TTC Allround Rostock war riesig. Endlich sollte es nach der coronabedingten Turnierpause wieder losgehen. Für das Team Ars Nova, die Kooperation aus der TSG Ars Nova und dem TTK Grün-Weiß Vegesack, gingen zwei Paare an den Start. Für Cedric Bender und Vivian Böwing war es in der Hauptgruppe und Hauptgruppe II A ebenso der erste gemeinsame Start, wie für Louis Felsch und Stephanie Lütje (Hauptgruppe C).

„Es war unser erstes gemeinsames Turnier und für Louis das erste Einzelturnier überhaupt. Da kann man schon mal schnell nervös werden, wenn man nicht weiß, wie die Konkurrenz ist. Aber alles lief super und kleine Patzer wurden weggelächelt“, informierte Stephanie Lütje und freute sich mit ihrem Partner letztlich über den Finaleinzug und Platz vier.

Nachdem im vergangenen Jahr und 2021 die Tanzturniere immer wieder kurzfristig abgesagt werden mussten, war es für die Paare umso schöner, wieder auf dem Parkett zu stehen und sogar vor einigen Zuschauern tanzen zu können. „Im Prinzip war alles wie bei einem Besuch im Restaurant zurzeit. Man muss getestet, genesen oder geimpft sein und seine Kontaktdaten angeben. Auf den Wegen zur und von der Fläche müssen Masken getragen und die Abstandsregeln eingehalten werden. Außer beim eigentlichen Tanzen natürlich“, ergänzte Louis Felsch und Stephanie Lütje fügte hinzu: „Alle haben sich super an die Regeln gehalten.“

Auch für die Teamkollegen Cedric Bender/Vivian Böwing hätte es kaum besser laufen können. Sie ertanzten sich in der HGR A einen vierten Platz und konnten in der HGR II A sogar den Turniersieg für sich beanspruchen. „Nach so einer langen Pause sind das super Ergebnisse für unsere Paare. Man hat schon gemerkt, dass es schwierig ist, die Motivation aufrechtzuerhalten, wenn man kein direktes Ziel vor Augen hat. Auch der Ausfall der gesamten Formationssaison war natürlich nachvollziehbar, dennoch zerrten diese Absagen, und vor allem die Unsicherheit, am Nervenkostüm der Tänzerinnen und Tänzer“, sagte die Trainerin Imke Teuchert. Stephanie Lütje bestätigt: „Wir mussten lange auf unser erstes gemeinsames Turnier warten, da durch Corona die geplanten Turniere immer wieder ausgefallen sind, teilweise wurden sie erst vier Tage vorher abgesagt.“

Nach diesem Motivationsschub geht es nun voller Elan zurück in die Trainingshallen. „Wir haben beide Spaß am Tanzen und darum geht es uns auch in erster Linie. Wir wollen jetzt natürlich in nächster Zeit so viele Turniere mitnehmen, wie es geht und wenn dabei die eine oder andere Platzierung herausspringt, freuen wir uns natürlich. Übertriebener Ehrgeiz wäre aber sicherlich in Zeiten von Corona, wo man nie genau weiß, wie es weitergeht, unangebracht“, meinte Louis Felsch. Für beide Paare stehen am 11. September die Landesmeisterschaften (Niedersachsen) auf dem Programm, für die sie sich nun intensiv vorbereiten werden.

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