Fecht-Club Bremen-Nord Gut ins neue Jahr gestartet

Der 20. Keese-Optik-Cup war wieder erstklassig organisiert und es sprang sogar ein erster Platz für den Fecht-Club Bremen-Nord heraus
12.01.2022, 17:03
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Schnell

Nicht viel Zeit ließen die Verantwortlichen des Blau-Weiss Buchholz im neuen Jahr ins Land verstreichen und richteten so bereits recht früh ein Fechtturnier aus. Das internationale Event um den 20. Keese-Optik-Cup litt aber stark unter der Corona-Pandemie. So sagten rund ein Drittel der gemeldeten Fechter/innen aufgrund der verschärften Corona-Regeln ab. Dennoch hatten laut dem FCBN-Pressesprecher Michael Gäbel die Buchholzer das Turnier wieder erstklassig organisiert und es sprang sogar ein erster Platz für den Fecht-Club Bremen-Nord heraus.

Die Nordbremer Wladimir Welsch und Tobias Stage gingen im Degen an den Start. Der Vorrunden-Auftakt war noch etwas holprig. Welsch kam mit drei Siegen und einer Niederlage auf Setzplatz sechs. Sein Teamkollege Stage erreichte mit zwei Erfolgen und zwei Niederlagen Setzplatz neun. In der Zwischenrunde lief es für Stage besser. Drei Siege konnte er bejubeln und kassierte nur gegen den starken Gerald Hinz (Elmshorner MTV) eine Niederlage (2:5).

Auch Welsch behauptete sich dreimal und hatte nur gegen Tim Raymund Schneider (FC Segeberg) das Nachsehen (1:5). Im Achtelfinale schlug Welsch (an Platz sieben gesetzt) Finn Frauen (Elsmhorner MTV) mit 15:7 und erreichte so das Viertelfinale ebenso ungefährdet wie sein Vereinskamerad Stage gegen Niclas Schlüter (MTV Braunschweig/15:10).

Im Halbfinale ließ Wladimir Welsch Rainer Rauch (TK Hannover) beim 15:9-Coup keine Chance und erreichte als Erster der beiden FCBN-Akteure das Finale. Hart umkämpft war der zweite Finalplatz zwischen Tobias Stage und Thilo Voß (TV Paderborn). In der Endphase hatte der Paderborner aber das bessere Ende auf seiner Seite (15:14). „Da hat man eben manchmal ein bisschen mehr Glück oder auch Pech“, äußerte sich der sichtlich enttäuschte Tobias Stage nach der hauchdünnen Niederlage.

So standen sich im Finale Wladimir Welsch und Thilo Voß gegenüber. Welsch, der sich offensichtlich vorher richtig warm gefochten hatte, überrannte den Paderborner so beim klaren 15:8-Erfolg quasi und sicherte sich letztlich den Turniersieg – den dritten Platz erreichte Tobias Stage.

Clara Maria Ordenius (FCBN) startete im Damendegen. Der Auftakt war für sie mit je zwei Siegen und zwei Niederlagen durchwachsen. So sprang für die Nordbremerin in der Vor- und Zwischenrunde Setzplatz fünf heraus – und ein Freilos im Achtelfinale. Im Viertelfinale traf Ordenius erneut auf Anne Heitmann vom Fechtclub Radebeul, gegen die sie sich in der Zwischenrunde knapp beugen musste (4:5). Auch diesmal hatte die Nordbremerin kein Glück und verlor gegen die Konkurrentin aus Sachsen mit 13:15 und erreichte Rang fünf in der Endabrechnung.

Einen Tag später hatte der FCBN-Akteur Eric Braza im Herrendegen U17 seinen Einsatz. Nach zwei durchwachsenen Vorrunden konnte Braza auf jeweils sechs Siege und sechs Niederlage blicken. "Da wäre mehr drin gewesen. So reichte es nur für Setzplatz sieben bei einer negativen Trefferdifferenz", meinte Michael Gäbel. Im Achtelfinale behielt er dann die Nerven und schlug Luca Ungureit (OSC Berlin) mit 15:14. Gegen Ole Kladde (OSC Osnabrück) fand Braza im Viertelfinale aber kein Mittel mehr (8:15) – so wurde er in der Endabrechnung Sechster.

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