SG Aumund-Vegesack (Tischtennis)

Jakob Guzmann tritt noch kürzer

Der SAV-Pressesprecher Klaus-Peter Lenz hofft natürlich auf möglichst viele Einsätze seiner Nummer eins Jakob Guzmann.
02.06.2020, 16:13
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Von Olaf Schnell
Jakob Guzmann tritt noch kürzer

Ein paar Spiele müsste der SAV-Spitzenspieler Jakob Guzmann in der Tischtennis-Bezirksoberliga für die Nordbremer auf jeden Fall bestreiten, denn es gibt für die nächste Saison eine neue Regelung. Wenn man nicht zum Ersatzspieler werden will, muss man pro Halbserie dreimal spielen. Bisher hat Guzmann zweimal gespielt.

Christian Kosak

Der eine Spieler will noch kürzertreten, der andere Spieler möchte in der kommenden Saison – die im September starten soll – auf jeden Fall viel mehr Gas geben. Die Rede ist von Jakob Guzmann und Thorsten Kleinert vom Tischtennis-Bezirksoberligisten SG Aumund-Vegesack. Der SAV-Pressesprecher Klaus-Peter Lenz hofft natürlich auf möglichst viele Einsätze seiner Nummer eins Jakob Guzmann, denn bisher hatte der Vegesacker einen sehr großen Anteil an den sportlichen Erfolgen des SAV-Teams.

Ein paar Spiele müsste Guzmann für die Nordbremer auf jeden Fall bestreiten, „denn es gibt für die nächste Saison eine neue Regelung. Wenn man nicht zum Ersatzspieler werden will, muss man pro Halbserie dreimal spielen, das war bisher zweimal der Fall. Aber im Moment kann Jakob hierzu keine Aussage treffen, er wird im Tischtennis aber deutlich kürzer treten“, so Lenz.

Kleinert ist Ersatzspieler

Hinter Jakob Guzmann wird bei den Vegesackern Thorsten Kleinert im oberen Paarkreuz an Nummer zwei spielen. Es folgen dann Tobias Burkhardt und Patrick Jahic (mittleres Paarkreuz,) Niklas Gawrischtschuk Neuzugang vom ATSV Habenhausen), Marcus Kunte und Christopher Uhlig. „In dieser Aufstellung ist das Team durchaus Bezirksoberliga-tauglich. Aber unser klares Ziel ist der Klassenerhalt, weil wir in der Bestbesetzung nicht oft spielen werden“, sagte Lenz.

Arno Seichter wird in der zweiten Vegesacker Mannschaft gemeldet und ist der erste Nachrücker für die Erste. Hinter Seichter agieren Torsten Kück (vom TS Woltmershausen), Christian Wantoch, Markus Laedtke, Klaus-Peter Lenz und Klaus Malorny. „Die Nummer eins aus der Dritten Ulf Frankenfeld ist praktisch der Arno Seichter für die Zweite“, sagte Lenz.

Übrigens können und wollen die Vegesacker ihre Zweite für die Bezirksliga OHZ/VER melden. „Nach einem Härtefall (SAV II belegte in der Bremen-Liga mit zwei Spielen weniger den dritten Platz, Anm. d. Red.) ist das Seichter-Team nachträglich aufgestiegen. Hier spielen wir auch um den Klassenerhalt und wollen wie damals die deutschen Fußballer das Wunder von Bern schaffen“ (Lenz).

Vierte wird gemeldet

„Auch in diesem Jahr werden wir die vierte Herrenmannschaft nicht abmelden. Weil wir, wie viele andere Tischtennis-Abteilungen auch, im personellen Bereich keinen regen Zulauf haben. Dann verlassen uns nachher vier oder fünf Akteure, die gerne spielen wollen“, berichtete Lenz. Aber es klappt bei den Vegesackern nur, „wenn die Mannschaften bereit sind, gegenseitig Ersatz zu stellen. So kann es funktionieren. Das hat ja bei uns bereits in der Hinserie 2019/20 gut geklappt“, sagte Klaus-Peter Lenz.

Neben Rene Rautenhaus (SG Findorff), Gregor Grzesik (Vegesacker TV) und Rainer Kruse (TV Falkenberg), wird auch der Routinier Heiko Ohmstedt (SG FT Blumenthal/Blumenthaler TV) künftig für einen anderen Verein an der Platte stehen. „Aber er hat dort nur die Zweit-Spielberechtigung für die Senioren-Mannschaft – seine normalen Punktspiele wird er weiterhin bei uns machen“, informierte Klaus-Peter Lenz.

Mit einer schwierigen Saison des ersten Herrenteams rechnet auch der SAV-Spartenleiter Christian Wantoch. „Im Endeffekt ist der Klassenerhalt das Ziel, weil die Mannschaft vermutlich so gut wie nie mehr in der Aufstellung spielen wird, wie sie aufgestellt wird – also nicht in Bestbesetzung.“

Auch Zweite abstiegsgefährdet

Nicht anders sieht es Wantoch bei der zweiten Garnitur. „Da wird es im Abstiegskampf noch schwieriger als für die Erste. Hier geht es ebenfalls um den Klassenerhalt. Und das zu schaffen – wird schwer genug.“

Im personellen Bereich freut sich Christian Wantoch auch über den Neuen, Torsten Kück. „Der hat doch über 40 Jahre in Woltmershausen gespielt. Das ist für die größte Überraschung. So einen Spieler zu finden, ist auch nicht ganz so einfach. Für die Dritte haben wir noch zwei Jungs aus Rönnebeck, Timo Tonn und Marcel Wilpert, dazu gewonnen. Und Niklas Gawrischtschuk kam aus Habenhausen. Wie oft er für die Erste spielen wird, ist aus beruflichen und privaten Gründen aber noch unklar“, äußerte sich Wantoch.

In Sachen Training „soll es ja bald theoretisch wieder losgehen. Wir haben bei uns alles vorbereitet und das Training in Gruppen gesplittet. Man kann sich dafür online anmelden. Wir werden erst einmal mit maximal acht Personen in der Halle starten. Jetzt warten wir nur noch auf das Go vom Hausmeister“, sagte Wantoch.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+