SV Grambke-Oslebshausen

Reicht es für SVGO zum Klassenerhalt?

Die Landesliga-Handballer des SV Grambke-Oslebshausen erleben zurzeit die längste Hängepartie in ihrer Vereinsgeschichte.
22.03.2020, 15:57
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik

Die Landesliga-Handballer des SV Grambke-Oslebshausen erleben zurzeit die längste Hängepartie in ihrer Vereinsgeschichte. Wird die momentan bis zum 18. April abgesetzte Saison fortgesetzt oder endgültig für beendet erklärt, reicht es für die Gelb-Blauen zum Klassenerhalt oder müssen sie in die Relegation?

Diese und ähnliche Fragen werden für den aktuellen Drittletzten der Tabelle und natürlich auch für sämtliche andere Mannschaften, die in den Handballverbänden Bremen (BHV) und Niedersachsen (HVN) unter einer einheitlichen Struktur spielen, vermutlich erst Mitte April beantwortet werden. Wenn nicht sogar später. Das ließ zumindest der HVN-Präsident Stefan Hüdepohl in seiner jüngsten Erklärung durchblicken.

Laut der hat sich das HVN-Präsidium, zu dem auch Vertreter des BHV zählen, für den 8. April zu einer Online-Konferenz verabredet. Bei der soll über verschiedene Szenarien der Fortsetzung, der weiteren Aussetzung beziehungsweise einer vorzeitigen Beendigung des aktuellen Spielbetriebes beraten werden. Das Problem: Der Verband ist von Weisungen der zuständigen Behörden abhängig, durch die zum Beispiel im Bereich des HVN alle öffentlichen und privaten Sportanlagen bis zum 18. April geschlossen sind. Auch in Bremen sind ja bekanntlich die Sporthallen zu. „Ob und in welcher Form danach Wettbewerbe ausgetragen werden können, hängt im Wesentlichen von weiteren Maßnahmenpaketen des Bundes und der Länder ab“, erklärt der HVN-Präsident. Er befindet sich im ständigen Austausch mit dem Deutschen Handballbund und den Vertretern anderer Landesverbände.

Sein Wunschziel ist es, eine bundesweite möglichst einheitliche Regelung zu finden. Den Vorstoß des hessischen Verbandes, der die Saison mit dem Tabellenstand vom 13. März für beendet erklärt hat, will sich Hüdepohl (noch) nicht anschließen. Unterdessen entwickelt der Vizepräsident Spieltechnik im HVN und BHV, Jens Schoof, mit den Mitgliedern des Spielausschusses verschiedene Maßnahmenvorschläge. Zu denen zählen auch Entwürfe über Auf- und Abstiegsregelungen, die bei einer vorzeitigen Beendigung der Saison greifen könnten „Diese vor Mitte bis Ende April zu veröffentlichten, wäre nicht zielführend“, meint Stefan Hüdepohl.

Der SVGO-Trainer Marcel Hägermann hat dafür Verständnis: „Die haben im Verband genug zu tun, und wir haben es nicht in der Hand.“ Für ihn gibt zurzeit sowieso Wichtigeres als den Sport. „Es geht darum, dass wir die gesamte Lage mit all ihren Auswirkungen erst einmal in den Griff bekommen müssen. Was letztlich im Sport über diese Saison entschieden wird, ist für mich zweitrangig“, betont Marcel Hägermann.

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