Dart-Bundesliga Nord

Wöhlk verpasst das perfekte Spiel

Aber der deutsche Rekordmeister DC Vegesack startet mit den angepeilten Siegen gegen „The Wanderers“ und 1. DSC Bochum in die Saison.
24.09.2019, 15:35
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Jens Pillnick

Vegesack. So hatten sich Spieler und Verantwortliche des DC Vegesack den Saisonstart in der 1. Dart-Bundesliga Nord vorgestellt. Im schleswig-holsteinischen Nortorf gewann der deutsche Rekordmeister gegen die gastgebenden Wanderers mit 8:4 und bezwangen den 1. DSC Bochum mit 7:5. Aber nicht nur die 4:0 Punkte sorgten für Zufriedenheit, sondern auch der Auftritt der Neuzugänge. Der reaktivierte Buxtehuder Christian Löffelmann gewann seine beiden Einzel und Doppel, der von Celtic Walle zum DC Vegesack gewechselte Maikel Venema, der insgesamt vier 180er warf, holte drei von vier möglichen Punkten.

Luft anhalten hieß es zudem beim Auftritt von Vegesacks Torsten Wöhlk gegen Bochum. Bei seinem 3:2-Sieg gegen Patrick Schneider fehlte nicht viel zum Neundarter, dem sogenannten perfekten Spiel. Wöhlk spielte die beiden nötigen 180er und die dreifache 20. Die Tripple 19 und Doppel 12 fehlten also noch. Doch anstelle der 19 wurde es die Tripple 7 – aus der Traum. Wöhlk musste sich damit trösten, zwei Einzel- und zwei Doppelsiege zum gelungenen Auftakt des DC Vegesack beigesteuert zu haben.

„Wir sind mit einer guten Leistung in die Saison gestartet. Gegen Bochum haben wir allerdings zu viele Darts auf Doppel vergeben, sonst wäre ein klareres Ergebnis möglich gewesen“, resümierte der Vegesacker Teamchef Detlef Dolinski. Am zweiten Spieltag am Sonnabend, 5. Oktober, 12 Uhr, genießt der DC Vegesack Heimrecht und trifft im „Nightfly“ auf SC Diedersen und BC Bulldogs Wolfenbüttel. Damit sind die drei Teams unter sich, die am ersten Spieltag 4:0 Punkte für sich verbucht haben.

The Wanderers – DC Vegesack 4:8: „Wir haben losgelegt wie die Feuerwehr“, berichtete Detlef Dolinski, der nach glatten Siegen von Maikel Venema, Raoul Kanitz und Andree Welge ein schnelles 3:0 notierte. Torsten Wöhlk musste indes ackern. Mit zwei Shortlegs (15) glich er den 0:2-Rückstand aus und ging als 3:2-Sieger vom Board – 4:0 für Vegesack. Dann ging es wechselweise weiter. René Berndt gewann, Christian Bober verlor. Christian Löffelmann gewann, Michael Klönhammer verlor. Nach dem 6:2 nach den Einzeln ließen die Vegesacker nichts mehr anbrennen. Das 0:3 von Kanitz/Berndt tat nicht weh. „Welge und Venema spielten ihre Gegner an die Wand“, sagte Dolinski über das 3:1, das zum siegbringenden siebten Zähler führte. Mit einem 3:2 von Wöhlk/Löffelmann und einem 1:3 von Bober/Klönhammer endete die erste Begegnung der Vegesacker in der Bundesliga-Serie 2019/20.

DC Vegesack – 1. DSC Bochum 8:5: Gegen die Nordrhein-Westfalen mussten sich die Nordbremer etwas mehr strecken, weil ihnen beim Wurf auf die Doppel immer wieder die Genauigkeit fehlte. Zum Auftakt halfen Maikel Venema seinen beiden 180er nicht, er unterlag Marco Schulze trotzdem mit 1:3. Am Nachbarboard verhinderte Raoul Kanitz mit seinem 3:1 einen 0:2-Rückstand der Vegesacker. Danach ging es in Zweierschritten weiter. Torsten Wöhlk (mit dem anfangs erwähnten, knapp verpassten perfekten Spiel) und Andree Welge erhöhten auf 3:1, die Niederlagen von René Berndt und Christian Bober führten zum 3:3, und zum Abschluss der Einzel sorgten zwei 3:0-Erfolge von Christian Löffelmann und Michael Klönhammer, der insgesamt auf drei Shortlegs kam, für eine 5:3-Führung der Vegesacker nach den Einzeln.

Der Trend setzte sich in den Doppeln fort, denn 1:3- beziehungsweise 2:3-Niederlagen von Welge/Klönhammer und Bober/Kanitz ließen Bochum auf 5:5 aufschließen. Löffelmann/Wöhlk (3:0) sowie Berndt/Venema (3:1) sorgten schließlich dafür, dass sich der Bundesliga-Meister der Vorsaison, der dann in der Endrunde überraschend bereits nach der Vorrunde auf der Strecke geblieben war, keinen Punktverlust erlaubte.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+