Fußball-Landesliga Bremen

Zurek hofft auf den Flutlicht-Effekt

Bereits an diesem Freitag um 19.30 Uhr eröffnet der SV Grohn den Spieltag in der Fußball-Landesliga mit der Partie beim Bremen-Liga-Absteiger VfL 07.
18.10.2018, 16:14
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Von Marc Gogol
Zurek hofft auf den Flutlicht-Effekt

Fußball-Landesligist SV Grohn, hier mit Ismail Zivoli beim Torschuss, ist an diesem Freitagabend beim Bremen-Liga-Absteiger VfL 07 im Einsatz.

Maximilian von Lachner

Bremen-Nord. Bereits an diesem Freitag um 19.30 Uhr eröffnet der SV Grohn den Spieltag in der Fußball-Landesliga mit der Partie beim Bremen-Liga-Absteiger VfL 07. Ebenfalls in der Fremde müssen der TSV Lesum-Burgdamm (in Huchting) und der SV Lemwerder (bei Union 60) ran, während die DJK Germania Blumenthal OT Bremen zu Gast hat.

VfL 07 – SV Grohn: „Vielleicht treten wir bei einem Flutlichtspiel und der anderen Atmosphäre anders auf“, hofft Grohns Trainer Celestin Zurek beim VfL 07 auf eine bessere Vorstellung seiner Mannschaft als zuletzt. Mit dem Negativerlebnis der zwei Roten Karten gegen die eingewechselten Jannis Kurkiewicz und Wladislaw Pfeifer sowie der Last-Minute-Schlappe zu Hause gegen die DJK Blumenthal vom vergangenen Sonntag kann das „Husaren“-Team aber augenscheinlich ganz gut fertig werden. „Die Stimmung beim Training am Montag war relativ gut, denn alle sind der Meinung, dass wir das Nordderby unverdient verloren haben“, berichtet Celestin Zurek. Wichtig für die Partie in Walle auf Kunstrasen sei es auf alle Fälle, die Ordnung zu halten und die Vorgaben zu erfüllen, äußerte sich Zurek. Hinzu käme natürlich, im Offensivbereich die Torchancen besser zu nutzen und „nicht so viele Dinger liegen zu lassen“. Während die „Husaren“ in den vergangenen sechs Partien ausnahmslos Niederlagen quittieren mussten, spielt der VfL 07 seit einigen Spieltagen konstant erfolgreich.

Freitag, 19.30 Uhr, Hohweg

FC Huchting – TSV Lesum-Burgdamm: Alles auf Anfang beim TSV Lesum-Burgdamm. Die Spiele, in denen Trainer Bayram Özkul seine elf Akteure zusammenklauben musste, sollen zunächst einmal vorbei sein. „Alle Mann an Bord, wir können aus dem Vollen schöpfen“, gibt der TSV-Coach bekannt. Kurzfristige Absagen wie noch vor Wochenfrist erwartet Bayram Özkul keine mehr, zumal alle Lesumer Spieler beim Training waren. „Ich hatte es in dieser Saison erst einmal, dass ich meine Spieler auf den Positionen spielen lassen konnte, wo sie ihre Stärken haben“, erinnert sich Bayram Özkul, „das war gegen Vahr Blockdiek, und da gab es dann auch gleich drei Punkte“.

Ähnliches soll sich nun beim Tabelleachten FC Huchting (vier Siege, vier Niederlagen) abspielen, denn lediglich der gegen Union kurz vor dem Schlusspfiff mit Gelb-Rot erneut des Feldes verwiesene Sassan Alami wird den Nordbremern nicht zur Verfügung stehen. „Wir haben bisher getan, was mit dem jeweils zur Verfügung stehenden Personal möglich war“, fährt Bayram Özkul fort, „in Huchting sollte nun ein Erfolg oder ein Teilerfolg möglich sein“. Dabei stört es den Lesumer Coach auch nicht, dass die Gastgeber jüngst mit 4:2 bei Tura gewannen. „Wir werden unsere eigene Strategie haben, diese verfolgen und so weit wie möglich umsetzten“, gibt Bayram Özkul zu Protokoll.

Sonntag, 14.30 Uhr, BSA Huchting

DJK Germania Blumenthal – OT Bremen: Der noch sieglose Tabellenletzte OT Bremen, erst mit zwei Unentschieden auf der Habenseite, gastiert am Burgwall. Dennoch impft DJK-Trainer Aydin Pekyalcin seinen Spielern ein, den Gegner definitiv ernst zu nehmen. „OT ist wie wir auch auf jeden Punkt angewiesen. Sie werden mit aller Macht versuchen, bei uns zu gewinnen“, warnt Aydin Pekyalcin. Trotz der aus der Tabelle abzuleitenden leichten Favoritenrolle will sich der DJK-Trainer nicht zu einer Änderung seiner abwartenden Spielphilosophie verleiten lassen: „Wir werden sie kommen lassen. Dann können wir aus dem Spiel heraus reagieren und gegebenenfalls unsere taktische Ausrichtung anpassen. Wichtig wird sein, dass wir unser schnelles Umschaltspiel wieder hinbekommen.“ Pekyalcin erwartet ein bis zum Schluss spannendes Spiel so ähnlich wie das Derby am vergangenen Sonntag beim SV Grohn. „Es war eine zerfahrene Partie“, rekapituliert Aydin Pekyalcin, „und wir hatten das Quäntchen Glück, um zu gewinnen. Gegen eine Wiederholung hätte er nichts. Ausfallen wird lediglich weiterhin Izzet Bekar, der nach wie vor im Urlaub weilt.

Sonntag, 15 Uhr, Burgwall

FC Union 60 – SV Lemwerder: Nur gute Nachrichten gibt es derzeit beim SV Lemwerder. Nach dem 5:3 gegen den bisherigen Ligaprimus TuS Komet Arsten dürfen die Lemwerderaner nun erneut gegen den Tabellenführer ran, sie reisen zum FC Union 60. Die Unioner siegten beim TSV Lesum-Burgdamm mit 9:0 und hievten sich so auf den Platz an der Sonne. „Wir haben uns das erneute gutklassige Spiel bei Union verdient, und nun gilt es vornehmlich, an die Leistung vom Sonntag gegen Komet Arsten anzuknüpfen“, sagt Lemwerders Trainer Norman Stamer. Der Sieg sei immens wichtig gewesen, man habe eine gute Mentalität gezeigt und zweimal einen Rückstand egalisiert. Das habe zum vierten ungeschlagenen Spiel in Serie geführt, nun müsse man die nächsten Schritte und den Weg weitergehen, führt Norman Stamer aus. Schließlich sei man in der Tabelle jetzt geklettert, ein zweistelliger Tabellenplatz wie nunmehr Rang zehn sei aber nicht der Anspruch. Personell erfreulich ist die Meldung vom Dienstag, dass Steven Holstein nach seinem Herzinfarkt wieder grünes Licht hat zum Fußballspielen. Er kehrt in den SVL-Kader zurück. Fraglich sind die Einsätze von Tobias Lange und Felix Maas. Für Torhüter Andrzej Miliszewski rückt Lennart Scholz zwischen die Pfosten, fehlen wird auf jeden Fall Frank Schach.

Sonntag, 15 Uhr, BSA Rollsportstadion

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