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Bremer Modeunternehmen: Von der Idee zum fertigen Kleidungsstück

Wie viel Arbeit in einem Kleidungsstück steckt, ehe es im Laden auf dem Haken hängt, ist von außen schwer zu erkennen. Ein Bremer Modeunternehmen gewährt einen Blick hinter die Kulissen.
25.01.2020, 17:25
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Von Michael Matthey (Fotos) und Maurice Arndt (Text)

Schnelligkeit. Das ist hier wichtig, in den Stockwerken vier und fünf des ehemaligen Kaffespeichers in der Überseestadt. Das Modeunternehmen Zero hat hier seinen Sitz und versucht mit einem kleinen Team, möglichst viele Kollektionen möglichst schnell auf den Markt zu bringe. „Wenn hier am Europahafen gleich Schnee liegt, muss ich eigentlich sofort Winterjacken in unseren Läden auslegen können“, sagt Urs-Stefan Kinting. Einer der Geschäftsführer von Zero, dass übrigens „Seroh“ ausgesprochen wird.

Damit das funktioniert, sind die Schreibtische der Mitarbeiter nur wenige Schritte voneinander entfernt - und nicht durch Wände getrennt. Offenes Arbeiten lautet das Konzept, das für kurze Wege und kurze Abläufe sorgen soll. Damit es dabei nicht zu laut wird und die Mitarbeiter der teils akribischen Arbeit nachgehen können, sind überall riesige Kleiderständer verteilt. Sie dienen als Wände und Inspirationsquellen. Modern soll aber nicht nur das Arbeitsumfeld sein, sondern auch die Arbeit selbst. Deshalb setzt Zero seit 2018 auf eine neue Software, die alle logistischen Aufgaben bündelt – ebenfalls mit den Zielen Flexibilität und Schnelligkeit.

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