Hort Haferkamp in der Grundschule an der Melanchthonstraße bleibt nun doch bestehen Bürgermeister Jens Böhrnsen gibt Entwarnung

Westend. "Hier ändert sich nichts, wenn es nicht gewollt wird": Diese gute Nachricht überbrachte Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) am Freitagnachmittag dem Hort des Kinder- und Familienzentrums Haferkamp in der Grundschule an der Melanchthonstraße. Jens Böhrnsen war eigentlich nach Walle gekommen, um gemeinsam mit Gerd Schrutek von der Begegnungsstätte Haferkamp einige Glücks-Cents an die Kinder aus dem Hort und dem Schülertreff zu verteilen. Und bei dieser Gelegenheit wollten die Kinder natürlich allerhand von ihrem Bürgermeister wissen: Ob ihm sein Beruf Spaß mache, ob er Fußballfan sei, welche Hobbys er habe und natürlich, wie es mit ihrem Hort weitergehen soll. Kinder, Eltern und Beschäftigte waren in Sorge, nachdem die Einrichtung Mitte Dezember auf einer Streich-Liste genannt worden war (wir berichteten).
09.01.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Anne Gerling

Westend. "Hier ändert sich nichts, wenn es nicht gewollt wird": Diese gute Nachricht überbrachte Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) am Freitagnachmittag dem Hort des Kinder- und Familienzentrums Haferkamp in der Grundschule an der Melanchthonstraße. Jens Böhrnsen war eigentlich nach Walle gekommen, um gemeinsam mit Gerd Schrutek von der Begegnungsstätte Haferkamp einige Glücks-Cents an die Kinder aus dem Hort und dem Schülertreff zu verteilen. Und bei dieser Gelegenheit wollten die Kinder natürlich allerhand von ihrem Bürgermeister wissen: Ob ihm sein Beruf Spaß mache, ob er Fußballfan sei, welche Hobbys er habe und natürlich, wie es mit ihrem Hort weitergehen soll. Kinder, Eltern und Beschäftigte waren in Sorge, nachdem die Einrichtung Mitte Dezember auf einer Streich-Liste genannt worden war (wir berichteten).

"Es ist eine gewisse Verunsicherung dadurch entstanden, dass Namen von Horten ins Gespräch gebracht worden sind - überflüssigerweise", entschärfte Böhrnsen nun die Situation und versicherte: "Ich bin hier, um völlige Entwarnung zu geben. Wir wollen doch keine Entwicklung, die den Schulen etwas aufoktroyiert." Die Frage nach einem Ganztagsbetrieb stelle sich in der Melanchthonstraße erst dann, wenn dort darüber geredet werde, wie sich die Situation vor Ort weiterentwickeln solle. "Zum Schuljahr 2012 stellt sie sich überhaupt nicht", so Bürgermeister Böhrnsen.

"Wir waren in Sorge, dass der Hort nach einem Jahr schon wieder geschlossen wird. Wir sind damit so gut versorgt, dass wir uns verschlechtern würden", zeigte sich während Böhrnsens Besuch Schulleiterin Sabine Göricke erleichtert. Böhrnsen warb schließlich für Bremens Ganztagsschulbetrieb: "Es geht darum, ganztägiges Lernen und Betreuung zu ermöglichen - das ist im Interesse der Kinder und ihrer Entwicklung. Wir wollen ja keine Verschlechterung. Wenn Hortplätze aufgegeben werden, müssen die Kinder in gleicher Weise Betreuung und Service finden, wie es in den Horten der Fall war." Gerecht sei, dabei dorthin mehr zu geben, wo der Bedarf größer sei: Dieses Prinzip gelte dabei ausdrücklich für den weiteren Ausbau der Ganztagsgrundschulen.

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