Waller Stadtteilbeirat stimmt nun doch gegen eine Verlegung Fleetbrücke bleibt, wo sie ist

Hohweg. "Das Thema ist für uns abgeschlossen: Wege ja - Brücke nein." So fasst Thomas Knode, in der Umweltbehörde verantwortlich für Planungsprojekte im öffentlichen Grün, zusammen, welche baulichen Maßnahmen sein Ressort in nächster Zeit rund ums Waller Fleet plant. Um eine attraktive neue und stadtteilübergreifende Wegeverbindung von Walle bis nach Gröpelingen zu schaffen, war dort überlegt worden, den Trampelpfad am Fleetkirchen-Fleet auszubauen und die Fußgängerbrücke zwischen Adlerweg und Harjesweg zum Storchenweg/Kornblumenweg hin zu verlegen. Über Teile des Chrysanthemen-, Pfingstrosen- und Schildblattweges hätte dann die auf diese Weise neu entstandene Wegeverbindung direkt bis zur Waller Straße geführt. Die angedachte Verlegung einer schon vorhandenen Brücke war dabei eine Notlösung, da sich der ursprünglich avisierte Neubau einer dritten Brücke als nicht finanzierbar herausgestellt hatte.
05.01.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Anne Gerling

Hohweg. "Das Thema ist für uns abgeschlossen: Wege ja - Brücke nein." So fasst Thomas Knode, in der Umweltbehörde verantwortlich für Planungsprojekte im öffentlichen Grün, zusammen, welche baulichen Maßnahmen sein Ressort in nächster Zeit rund ums Waller Fleet plant. Um eine attraktive neue und stadtteilübergreifende Wegeverbindung von Walle bis nach Gröpelingen zu schaffen, war dort überlegt worden, den Trampelpfad am Fleetkirchen-Fleet auszubauen und die Fußgängerbrücke zwischen Adlerweg und Harjesweg zum Storchenweg/Kornblumenweg hin zu verlegen. Über Teile des Chrysanthemen-, Pfingstrosen- und Schildblattweges hätte dann die auf diese Weise neu entstandene Wegeverbindung direkt bis zur Waller Straße geführt. Die angedachte Verlegung einer schon vorhandenen Brücke war dabei eine Notlösung, da sich der ursprünglich avisierte Neubau einer dritten Brücke als nicht finanzierbar herausgestellt hatte.

Einstimmig hat sich jetzt der Beirat gegen eine Verlegung der Fleetbrücke ausgesprochen, nachdem zuvor schon die Kleingärtnervereine Min Land, Walle und Union Widerstand gegen die Planungen der Baubehörde signalisiert hatten. Deshalb soll in punkto Fleetbrücken jetzt alles beim Alten bleiben; "wir werden aber auf jeden Fall mit dem Deichverband den Weg bauen", so Knode. Ihm zufolge wird die Herrichtung des Weges rechts vom Fleet etwa 30000 bis 40000 Euro kosten; für den Weg auf der anderen Seite veranschlagt er 40000 bis 50000 Euro. Der Restbetrag der ursprünglich für das Vorhaben zur Verfügung gestellten 195000 Euro werde an die Stiftung Wohnliche Stadt zurückgegeben.

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