Für schwere Transporte

„Lastenwalli“ macht das Rennen

Getauft wurde „Lastenwalli“ auf die Waller Art: mit Korn. Das neue Lastenrad mit Elektromotor, dass der Verein der Waller Geschäftsleute anbietet, soll künftig schwere Ladungen nachhaltig transportieren.
24.08.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Anke Velten
„Lastenwalli“ macht das Rennen

Ulrich Möllmann (von links), Alex Becker, Brigitte Fischer-Panzlau, Marcus Knierf bei der Taufe von "Lastenwalli".

Roland Scheitz

Grashüpfergrün, voller Antriebskraft und so stark, dass es das Dreifache seines Eigengewichts tragen kann: Das ist „Lastenwalli“. Das nagelneue Lastenrad mit Elektromotor wurde am Donnerstag mit einer Buddel Korn auf diesen Namen getauft, der unter 60 originellen Vorschlägen das Rennen machte. Anbieter von Lastenwalli ist der Verein der Waller Geschäftsleute. Dort wünscht man sich, dass der auffällige Lastenträger möglichst oft im Stadtteil unterwegs sein wird, um gewichtige Ladungen auf nachhaltigem Wege von A nach B zu transportieren. Für die gute Idee und die praktische Initiative kann sich Walle bei Brigitte Fischer-Panzlau bedanken. Das Konzept der Waller Designerin hatte die Bremer Wirtschaftssenatorin davon überzeugt, die echt Waller Variante der lokalen Liefergemeinschaft in ihr Förderprogramm aufzunehmen. Das Lastenrad darf nicht nur von Waller Unternehmen zur Auslieferung von Waren genutzt werden. Auch Privatleuten soll es Schwertransporte auf sportliche, umweltfreundliche und kostenlose Art erleichtern. Gebucht wird online, Abhol- und Rückgabestation ist Zweirad Dutschke am Waller Ring 141, wo „Lastenwalli“ auch permanent gewartet und frisch aufgeladen wird. Wer die Unterstützung von „Lastenwalli“ gebrauchen kann, findet alle wichtigen Informationen über die Internetseite www.lastenwalli.de und in einem neuen Flyer, der im Stadtteil verteilt wird.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+