"Erst der Hafen, dann die Stadt"

Neues Magazin über Bremen und seine Häfen

In unserem neuen Magazin erzählen wir Geschichten rund um das Hafenleben. Kommen Sie mit uns auf Zeitreise durch die Häfen in der Stadt Bremen. Lernen Sie die bremischen Häfen ganz neu kennen.
19.06.2021, 07:00
Lesedauer: 2 Min
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Von gah
Neues Magazin über Bremen und seine Häfen

Nach dem Zweiten Weltkrieg boomte das Geschäft in den stadtbremischen Häfen. 1948 bringt der erste Frachter nach dem Krieg Kaffee. Ein Polizist passt auf, das keine Bohne verschwindet.

Georg Schmidt

Die Häfen gehören zu Bremen. Schon im achten Jahrhundert machen die Schiffe an der Balge fest. Um 1900 bringen die neuen Freihäfen wirtschaftlichen Aufschwung. Nach dem Zweiten Weltkrieg erleben der wiederaufgebaute Überseehafen, der Europahafen, der Industriehafen & Co. eine Blütezeit – immer mehr Schiffe laufen ein, immer mehr Waren werden umgeschlagen. Erst die Containerschifffahrt stoppt diese Entwicklung. Zwar läuft das erste Containerschiff, das Deutschland erreicht, im Mai 1966 in den Überseehafen ein.

Dezember
Neustädter Hafen/erster Jubiläumscontainer/Transport  per LKW/1967

Die Ankunft des 10.000. Container wurde im Neustädter Hafen noch mit Girlanden gefeiert.

Foto: Klaus Sander

Doch schnell wird klar – das Hafenbecken ist für die immer größer werdenden Frachter zu klein. Es entstehen der Neustädter Hafen, dann das Containerterminal in Bremerhaven auf stadtbremischem Gebiet. Heute ist es das viertgrößte in Europa. Auch der Autoumschlag hat sich sehr verändert. Die Fahrzeuge werden in der Nachkriegszeit in herkömmlichen Frachtern transportiert und einzeln in die Luken verladen. Heute fahren die Fahrzeuge eigenständig auf sogenannte Ro-ro-Schiffe.

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Das neue Magazin aus der Reihe WK|Geschichte über Bremen und seine Häfen.

Foto: WK | Manufaktur

Was über die Jahrhunderte gleich geblieben ist: Der Hafen ist der Wirtschaftsmotor für Bremen. Das Zitat von Bremens früheren Bürgermeister Wilhelm Kaisen „Erst der Hafen, dann die Stadt“ kommt nicht von ungefähr.

In unserem neuen Magazin erinnern wir uns an das Hafenleben von einst – wir erzählen von der Arbeit im Hafen, von Berufen, die es nicht mehr gibt und tauchen ein in die Kneipen der legendären Küste - dem Rotlichtviertel am Hafen. Wir blicken auf die Gründung der Freihäfen um 1900 und den Strukturwandel rund 100 Jahre später. Wir hinterfragen Bremens koloniale Vergangenheit und geben Überblick über die wichtigsten Häfen. Wir erzählen von der Bremer Seemannsmission, den großen Bremer Werften und dem Strukturwandel in der heutigen Überseestadt. Kommen Sie mit uns auf Zeitreise!

Info

"Erst der Hafen, dann die Stadt"

Neues Magazin aus der Reihe WK|Geschichte über Bremen und seine Häfen

Zeitreise durch die maritime Vergangenheit Bremens: Wie entwickelten sich die Häfen in der Hansestadt vom Mittelalter bis heute? Wie sah die Arbeit zwischen Ladeluke, Kaje und Schuppen aus? Und wie veränderte die Containerschifffahrt die stadtbremischen Häfen? Wir blicken auf die Gründung der Freihäfen und den Strukturwandel des Hafenviertels. Wir erzählen von Schmugglern und Zöllnern, von Anbiethallen und Abenteuern, Sex und Alkohol an der Küste. Erhältlich in den Kundenzentren des WESER-KURIER, im Buch- und Zeitschriftenhandel, auf www.weser-­kurier.de/shop und unter 0421 / 36 71 66 16. 116 Seiten, 9,80 Euro. Außerdem als In-App-Kauf in der E-Paper-App erhältlich.

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