Neuauflage von TaschenvollerGeld

Walle. Der Andrang war groß und viele kamen im Hafenmuseum nicht in den Genuss der Lesung "Die Taschen waren voller Geld - Hafen- und Rotlichtgeschichten von der Bremer Küste". Nun gibt es eine Neuauflage: Am Freitag, 9. Dezember, findet die Lesung mit Live-Musik von den Ariolas um 20 Uhr in der BSV-Sportklause, Vegesacker Straße 84b, statt. Der Eintritt kostet sechs Euro, Kartenvorbestellungen unter Telefon 6437197 oder 0163- 6327531. Das Buch, das vor allem von den fünfziger und sechziger Jahren im und am Hafen von Bremen erzählt, ist inzwischen ein Renner geworden - die erste Auflage ist bereits ausverkauft. Aber es gibt - rechtzeitig vor dem Fest - mehr. Erschienen ist das Buch "Die Taschen waren voller Geld" bei der Edition Temmen, es kostet 19.90 Euro.
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Petra Spangenberg

Walle. Der Andrang war groß und viele kamen im Hafenmuseum nicht in den Genuss der Lesung "Die Taschen waren voller Geld - Hafen- und Rotlichtgeschichten von der Bremer Küste". Nun gibt es eine Neuauflage: Am Freitag, 9. Dezember, findet die Lesung mit Live-Musik von den Ariolas um 20 Uhr in der BSV-Sportklause, Vegesacker Straße 84b, statt. Der Eintritt kostet sechs Euro, Kartenvorbestellungen unter Telefon 6437197 oder 0163- 6327531. Das Buch, das vor allem von den fünfziger und sechziger Jahren im und am Hafen von Bremen erzählt, ist inzwischen ein Renner geworden - die erste Auflage ist bereits ausverkauft. Aber es gibt - rechtzeitig vor dem Fest - mehr. Erschienen ist das Buch "Die Taschen waren voller Geld" bei der Edition Temmen, es kostet 19.90 Euro.

Lesen und hören kann man dabei vom Seemann mit den 30 Verlobungsringen, den Ausflügen der Seeleute ins Bremer Hafen- Rotlichtmilieu, der Küste, mit dem Arizona und dem Krokodil. Über 30 Lokale reihten sich damals aneinander. Bis Mitte der 60er-Jahre war an der Küste "für alle genug da".

In der "Bambus-Bar" stand man bis morgens früh um fünf in mehreren Reihen vor der Theke. Hafenkneipen, Bars, Taxiunternehmen und Prostituierte machten gute Geschäfte, denn das Geld wurde mit vollen Händen ausgegeben.

Berichtet wird auch von Koffer-Else und "Arco", dem Zuhälter-Schäferhund, von kleinen Ganoven und großen Schlägereien. Und auch von selbstbewussten Sexarbeiterinnen und Dirnen zwischen Fortschritt und Sittendebatte.

Erfahren können Leser und Zuhörer der Lesung schließlich auch, wie die Stadt Bremen versuchte, das Nachtleben in den Griff zu bekommen und warum Klein-St.-Pauli dann wirklich verschwand.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+