Im ehemaligen Kellogg-Verwaltungsgebäude

Neue Grundschule für Walle in Vorbereitung

Die Überseestadt wächst, immer mehr Familien leben dort. Zum Sommer 2020 soll im ehemaligen Kellogg-Verwaltungsgebäude eine Grundschule mit zwei Klassen starten und im Laufe der nächsten Jahre wachsen.
06.09.2019, 17:19
Lesedauer: 1 Min
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Neue Grundschule für Walle in Vorbereitung
Von Anne Gerling
Neue Grundschule für Walle in Vorbereitung

Soll eine neue Grundschule bekommen: die Überseestadt.

studio b bremen

Die Bildungsbehörde bereitet die Gründung einer neuen Grundschule in der Überseestadt vor. Zum kommenden Schuljahr 2020/21 solle die Schule im ehemaligen Kellogg-Verwaltungsgebäude den Betrieb aufnehmen und zu einem späteren Zeitpunkt einen Neubau bekommen, hat am Donnerstagabend die Schulaufsichtsbeamte Kerstin Lenz dem Waller Beirat mitgeteilt: „Die Schule wird in Kürze gegründet werden.“

Starten wird die Grundschule demnach mit zwei ersten Klassen und sich später zu einer vierzügigen Einrichtung entwickeln, aus der später auch eine Oberschule und schließlich der Campus Neue Schule Überseestadt hervorgehen soll.

Im Zuge der Vorbereitungen sind nun auch die sogenannten Sprengel – sprich die Einzugsgebiete der Waller Grundschulen – neu zugeschnitten worden. Die Leitungen der Grundschulen an der Melanchthonstraße, an der Nordstraße und am Pulverberg seien in die Überlegungen einbezogen worden und mit dem neuen Sprengel-Zuschnitt einverstanden, so Lenz. Denn nach dem jetzigen Stand werde es an der Nordstraße 14 und an der Melanchthonstraße elf Anmeldungen zu viel geben: „Das ist nicht zu schaffen.“

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Im Namen mehrerer rund um den neuen Schulstandort ansässigen Unternehmen meldete sich bei der Beiratssitzung Lüder Vollers vom Direktoren-Team der Vollers Gruppe zu Wort. Die Kreuzung Stephanikirchenweide / Auf der Muggenburg, in deren Nähe sich das ehemalige Kellogg-Verwaltungsgebäude befindet, sei eine gefährliche Straßenecke, warnte er. Schließlich verkehrten dort Eisenbahn, Straßenbahn und zahlreiche LKW und PKW: „Wir haben empfohlen, die Schule nicht dort einzurichten. Ich kann das zur Sicherheit der Kinder nur empfehlen.“

Details zur Planung, Platzzahl oder für den Fall, dass das Vorhaben sich zerschlagen sollte, wollen die Waller Ortspolitiker im Bildungsausschuss erfragen, der voraussichtlich am 24. September das nächste Mal tagt.

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