Torverhältnis gibt bei Endrunde des Turniers für Berufsschulmannschaften den Ausschlag Schulzentrum Walle gewinnt Columbus-Pokal

Walle. Das Schulzentrum Walle hat zum fünften Mal das Hallenfußballturnier um den Columbus-Pokal gewonnen und damit in der ewigen Siegerliste mit dem Zweitplatzierten SZ Walliser Straße gleichgezogen. Bei der Endrunde dieser zum 30. Mal durchgeführten Veranstaltung für Schülermannschaften beruflicher Schulen und Abteilungen in Bremen gab am Ende das Torverhältnis den Ausschlag. Entscheidend war dabei der 3:0-Erfolg des SZ Walle gegen den späteren Drittplatzierten SZ Bördestraße, der zuvor zwei knappe Siege eingefahren hatte. Ohne Punktgewinn in diesem Viererfeld blieb das SZ Alwin-Lonke-Straße aus Grambke. Der Vorjahressieger Technisches Bildungszentrum war bereits in der Zwischenrunde ausgeschieden.
13.05.2010, 16:30
Lesedauer: 1 Min
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Schulzentrum Walle gewinnt Columbus-Pokal
Von Frank Büter

Walle. Das Schulzentrum Walle hat zum fünften Mal das Hallenfußballturnier um den Columbus-Pokal gewonnen und damit in der ewigen Siegerliste mit dem Zweitplatzierten SZ Walliser Straße gleichgezogen. Bei der Endrunde dieser zum 30. Mal durchgeführten Veranstaltung für Schülermannschaften beruflicher Schulen und Abteilungen in Bremen gab am Ende das Torverhältnis den Ausschlag. Entscheidend war dabei der 3:0-Erfolg des SZ Walle gegen den späteren Drittplatzierten SZ Bördestraße, der zuvor zwei knappe Siege eingefahren hatte. Ohne Punktgewinn in diesem Viererfeld blieb das SZ Alwin-Lonke-Straße aus Grambke. Der Vorjahressieger Technisches Bildungszentrum war bereits in der Zwischenrunde ausgeschieden.

Getreu der Devise 'Gegen Gewalt und Rassismus' boten die Berufsschulmannschaften in den von Schiedsrichter Christian Hotzan geleiteten Partien hochklassigen und vor allem auch fairen Hallenfußball. Die Siegerehrung wurde von Dieter Jerzewski, dem Präsidenten des kooperierenden Bremer Fußball-Verbandes (BFV), vorgenommen.

Das Turnier wird seit 1980 jährlich von Fred Brauweiler von der Schulverwaltung Bremen organisiert und in der Großturnhalle an der Nordstraße in Walle durchgeführt. 'Vor allem Berufsschüler sollen von der Halle profitieren', hatte Landesschulrat a.D. Hans-Georg Mews seinerzeit in der Eröffnungsrede betont. Diesen Grundgedanken hat insbesondere Cheforganisator Brauweiler verfolgt, 'denn der Berufsschulsport ist immer noch mit erheblichen Mängeln behaftet und findet vielerorts auch gar nicht statt.' Deshalb sei es für die Kollegen an den Berufsschulen häufig auch sehr schwer, eine Mannschaft für den Columbus-Pokal zusammenzustellen, da auch die Arbeitszeit betroffen ist und es dazu vor allem der Zustimmung der Arbeitgeber bedarf.

Nach nunmehr 30 Jahren gibt Fred Brauweiler den Staffelstab weiter und legt die Ausrichtung in jüngere Hände. Für sein Engagement gab es während der abendlichen Jubiläumsfeier beim BFV, zu der alle eingeladen waren, die sich seit 1980 für den Columbus-Pokal und damit für den Berufsschulsport eingesetzt haben, anerkennende Worte des scheidenden Präsidenten Dieter Jerzewski. Dessen Part beim Kooperationspartner BFV wird künftig Vize-Präsident Dieter Stumpe übernehmen.

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