Krippenplatzbedarf beschäftigt den Waller Sozialausschuss Spielkreise schönen die Quote

Walle. Seit dem Kindergartenjahr 2005/2006 habe sich die Zahl der Krippenplätze in Walle von 68 auf 194 erhöht, hieß es im Februar. Damit sei inzwischen eine Versorgungsquote von mehr als 30 Prozent erreicht. Klingt gut, ist aber der tatsächliche Bedarf damit auch abgedeckt? Die Einrichtungen im Stadtteil registrieren eine große Nachfrage. Zwischen 30 und 50 Platzanfragen zählt zum Beispiel allein das Kinderhaus Schnecke an der Ritter-Raschen-Straße jedes Jahr. Dessen 2007 eröffnete Krippengruppe "Fienchen" bietet aber nur Platz für acht Kinder, weshalb die Einrichtung ihren Krippenbereich gern weiter ausbauen würde, wie Leiterin Susanne Tretter kürzlich im Sozialausschuss des Waller Beirats schilderte.
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Von Anne Gerling

Walle. Seit dem Kindergartenjahr 2005/2006 habe sich die Zahl der Krippenplätze in Walle von 68 auf 194 erhöht, hieß es im Februar. Damit sei inzwischen eine Versorgungsquote von mehr als 30 Prozent erreicht. Klingt gut, ist aber der tatsächliche Bedarf damit auch abgedeckt? Die Einrichtungen im Stadtteil registrieren eine große Nachfrage. Zwischen 30 und 50 Platzanfragen zählt zum Beispiel allein das Kinderhaus Schnecke an der Ritter-Raschen-Straße jedes Jahr. Dessen 2007 eröffnete Krippengruppe "Fienchen" bietet aber nur Platz für acht Kinder, weshalb die Einrichtung ihren Krippenbereich gern weiter ausbauen würde, wie Leiterin Susanne Tretter kürzlich im Sozialausschuss des Waller Beirats schilderte.

Ein städtisches Votum für zusätzliche Krippenplätze in Walle - und damit für eine finanzielle Unterstützung - gibt es aber mit Hinweis auf die hohe Versorgungsquote aktuell nicht. Wobei die Quote durchaus kritisch gesehen wird: "Hier werden auch sozialpädagogische Spielkreise mit einberechnet, in denen Kinder an drei Tagen pro Woche für einige Stunden untergebracht sind. Das sind aber zwei ganz unterschiedliche Angebote. Für Berufstätige reicht ein Spielkreis nicht aus, und in Walle gibt es viele Spielkreise", so Ausschussmitglied Brigitte Grziwa-Pohlmann (SPD), die betont: "Wir können nur mit den Forderungen dran bleiben."

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