Abstimmung im Beirat Walle

Zweite Absage für Robert Teske

Auch beim zweiten Anlauf stimmte der Waller Beirat mehrheitlich dagegen, dass Robert Teske, Vorsitzender der Bremer Jungen Alternative, zukünftig in dem Gremium mitarbeitet.
06.02.2019, 18:25
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Zweite Absage für Robert Teske
Von Anne Gerling
Zweite Absage für Robert Teske

Der Vorsitzende des Bremer Landesverbands der Jungen Alternative (JA), Robert Teske, im Gespräch mit Mitstreitern. Auch im zweiten Anlauf gibt es für ihn keinen Platz im Waller Beirat.

Christian Kosak

Bereits im November vorigen Jahres hatten SPD, CDU, Grüne, Linke und FDP geschlossen gegen eine Mitarbeit von Robert Teske als sachkundiger Bürger im Fachausschuss Überseestadt des Waller Beirats gestimmt. Teske ist Vorsitzender der vom Verfassungsschutz beobachteten Jungen Alternative (JA) Bremen. Vor diesem Hintergrund hat AfD-Beiratsmitglied Gerald Höns jetzte einen zweiten Anlauf genommen, um sich Unterstützung in der Beiratsarbeit zu organisieren. Für die jüngste Beiratssitzung am 31. Januar hatte er angekündigt, die Aufnahme neuer sachkundiger Bürger für seine Partei zu beantragen – dabei allerdings übersehen, dass laut Geschäftsordnung entsprechende Vorschläge mit Namensnennung sieben Tage im Vorfeld dem Ortsamt bekannt gegeben werden müssen.

Lesen Sie auch

Auf Wunsch von Höns wurde die Abstimmung des Beirat aber dennoch nicht vertagt. Zwei interessierte Bewerber seien im Vorfeld wegen „frei laufender Kanthölzer“ leider wieder abgesprungen, erklärte der AfD-Vertreter dabei zunächst. Der Name des Kandidaten, dessen Aufnahme er deshalb nun im Rahmen einer geheimen Wahl erreichen wollte war wiederum Robert Teske. Anders als beim ersten Mal war der dieses Mal persönlich anwesend, um die Abstimmung mitzuverfolgen und Höns noch den Tipp mit auf den Weg zu geben, auf Wahlurne und Wahlkabine zu bestehen. Darauf konnte dann aber am Ende verzichtet werden.

Allerdings nahm die Abstimmung auch ohne diese Utensilien eine gute halbe Stunde in Anspruch; schließlich mussten für die geheime Wahl zunächst Zettel organisiert werden. Das Votum war schließlich eindeutig: Mit 13 zu zwei Stimmen lehnt der Beirat auch weiterhin mehrheitlich eine Zusammenarbeit mit Teske ab, der in der Überseestadt wohnt.

Lesen Sie auch

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+