250.000 Euro Schaden

Polizei prüft Brände auf politisches Motiv

Bei einem Brand von mehreren Autos ist am Sonntagmorgen in Bremen-Woltmershausen ein Schaden in Höhe von 250.000 Euro entstanden. Ein Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen.
03.11.2019, 10:36
Lesedauer: 1 Min
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Polizei prüft Brände auf politisches Motiv

Der Anschlag auf neun Autos ist der bisher schwerste politisch motivierte Gewalttat gegen die Wohnungswirtschaft.

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Erneut sind Fahrzeuge offenbar in Brand gesetzt worden: Nach Angaben der Polizei haben am frühen Sonntagmorgen neun Autos in Woltmershausen gebrannt. Zeugen hatten das Feuer gegen 3.15 Uhr am Tabakquartier in der Hermann-Ritter-Straße bemerkt. Ein 29 Jahre alter Tatverdächtiger wurde in der Nähe festgenommen, teilte eine Polizeisprecherin mit. Da es sich unter anderem um Fahrzeuge des Wohnungsunternehmens Vonovia sowie eines Dienstleistungsunternehmens handele, werde derzeit auch ein politisches Motiv geprüft. "Der Staatsschutz ermittelt", sagte die Sprecherin dem WESER-KURIER. Sie konnte noch keine Auskunft dazu geben, ob die Brände in Zusammenhang mit ähnlichen Taten in den vergangenen Monaten stehen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter 0421 / 362-3888 zu melden. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von 250.000 Euro. (sad/sei)

++ Dieser Text wurde am 3. November um 16.50 Uhr aktualisiert. ++

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