Beirat unterstützt Elternverein und Schulkonferenz Priorität für Mensa-Projekt

Woltmershausen. Die Bremer Behörden investieren in die Sanierung der Oberschule Roter Sand, doch der Elternverein und die Schulkonferenz fordern einen anderen Ablauf der Sanierungsarbeiten. Und der Bildungsausschuss des Woltmershauser Beirats hat sich einstimmig an die Seite der Schule gestellt. Zurzeit, so Beiratssprecherin Edith Wangenheim, arbeiten die Handwerker Auflagen des Brandschutzes ab. Im nächsten Jahr soll die Fassade des Schulgebäudes saniert werden, und die Mensa braucht einen neuen Kühlraum.
06.12.2010, 05:00
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Von REINER HAASE

Woltmershausen. Die Bremer Behörden investieren in die Sanierung der Oberschule Roter Sand, doch der Elternverein und die Schulkonferenz fordern einen anderen Ablauf der Sanierungsarbeiten. Und der Bildungsausschuss des Woltmershauser Beirats hat sich einstimmig an die Seite der Schule gestellt. Zurzeit, so Beiratssprecherin Edith Wangenheim, arbeiten die Handwerker Auflagen des Brandschutzes ab. Im nächsten Jahr soll die Fassade des Schulgebäudes saniert werden, und die Mensa braucht einen neuen Kühlraum.

Die Mensa in Gänze ist aber laut Schule ein Problem. Die Schüler werden jahrgangsweise in fünf Schichten beköstigt, und das passe nicht mehr zum pädagogischen Konzept, das sich die Schule im aufwendigen Übergang zur Oberschule verordnet hat. Deshalb fordert die Schule eine Planung und den Bau von Kühlraum und Mensa "in einem Guss", und zwar möglichst schnell. Deshalb wird gefordert, die Fassadensanierung um ein Jahr nach hinten und das Mensa-Projekt vorzuziehen.

Das Antwortschreiben der Schulbehörde weist das Dilemma auf, nämlich das Schubladen-System der Verwaltung. Für das Gebäude an sich, also auch die Sanierung der Fassade, ist die Finanzbehörde über Immobilien Bremen zuständig. Was im Gebäude passiert, also auch die Verpflegung der Schüler in der Mensa, ist Sache der Schulbehörde. Und wenn die Politik für die eine Schublade - die der Finanzbehörde - fürs nächste Jahr gefüllt hat und die der Schulbehörde erst später füllen will, sei der Tausch der Arbeitsschritte nicht möglich.

Mit dieser Antwort will sich der Bildungsausschuss nicht zufriedengeben. In der ersten Sitzung im Jahr 2011 sollen Vertreter beider Behörden ihre Standpunkte darstellen. Und möglichst auf den von der Schule gewünschten Weg geführt werden.

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