Landesliga-Team von Miro Winter unterliegt Spitzenreiter SV Werder II gleich mit 37:12 Woltmershausen im Derby chancenlos

Woltmershausen. Aus Werders Kabine wummerte in der Halbzeitbesprechung fetzige Musik. 'We can make it to the top' dröhnte es aus dem Raum der Grün-Weißen. Spitze sind die verlustpunktfreien Handballerinnen des SV Werder Bremen II in der Landesliga ja schon längst, aber ihrem Trainer Jörg Leyens war die 15:4-Pausenführung gegen den TS Woltmershausen trotzdem nicht genug.
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Von Olaf Kowalzik

Woltmershausen. Aus Werders Kabine wummerte in der Halbzeitbesprechung fetzige Musik. 'We can make it to the top' dröhnte es aus dem Raum der Grün-Weißen. Spitze sind die verlustpunktfreien Handballerinnen des SV Werder Bremen II in der Landesliga ja schon längst, aber ihrem Trainer Jörg Leyens war die 15:4-Pausenführung gegen den TS Woltmershausen trotzdem nicht genug.

'Ich wollte eben mal wieder was anderes ausprobieren, da war mir noch zu viel Ladehemmung im Spiel', begründete er die eher ungewöhnliche Art der Pausenunterhaltung. Sein ganz spezieller Weckruf hatte schließlich aber Erfolg: Die Grün-Weißen fertigten den Gegner im Derby vor 100 Zuschauern klar mit 37:12 ab.

Eine fürchterliche Klatsche für Woltmershausens Kreisläuferin Alexandra Tannert im ersten Jahr ihrer Rückkehr an ihre ehemalige Wirkungsstätte. Und das ausgerechnet an Tannerts 33. Geburtstag. Immerhin durfte der TS Woltmershausen zwölf Minuten von einem knappen Spielausgang träumen. Sechs Minuten hatte es zuvor gedauert, bis die hoch favorisierten Grün-Weißen endlich das erste Mal ins Schwarze getroffen hatten. Danach setzten sich die schnellen Werderanerinnen jedoch uneinholbar auf 10:2 ab.

'Bei uns klappte einfach nichts, wahrscheinlich hatte meine Mannschaft das Spiel schon von vornherein als verloren abgehakt', vermutete der enttäuschte TSW-Trainer Miro Winter. Vier Siebenmeter verwarf sein übernervöses Team , dazu gesellten sich 26 technische Fehler und die schwer zu verkraftende Sonderbewachung gegen die Pusdorfer Shooterin Britta Suhr. 'Meine Mannschaft ist eben immer noch nicht richtig eingespielt. Außerdem gehört Werder absolut nicht in diese Liga', tröstete sich Miro Winter über die deftige Abfuhr hinweg.

SV Werder Bremen: Striedelmeyer, Weichert; Curkic (5), Sass (13/3), Schlottmann (4), Fastenau (2), Tiedemann (1), Zitnikov (4), Fabig (1), Dag (1), Lange (4), Kirsten (2).

TS Woltmershausen: Rüther, Diers, Sackmann; Hamann, Hagens, Tannert, Suhr (4/3), Knop (2), Marks (1), Weber (3), Stüver (2/1).

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