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Neue Markierungen für Parkallee

Maren Brandstätter 11.12.2018 4 Kommentare

Auf der Fahrradstraße zwischen Stern und Parkallee sollen vier Neuerungen für mehr Sicherheit sorgen.
Auf der Fahrradstraße zwischen Stern und Parkallee sollen vier Neuerungen für mehr Sicherheit sorgen. (Karsten Klama)

Auf vier Neuerungen haben sich Ortspolitiker, Anwohner und Verkehrsbehörde nach zahlreichen Diskussionen geeinigt, um die Parkallee zwischen Stern und Rembertitunnel als Fahrradstraße sicherer zu machen: einen weißen Trennstrich zwischen Fahrbahn und Parkplätzen, Piktogramme, Längsparkplätze anstelle von Parkbuchten und eine drei Meter breite Rotmarkierung der Fahrbahn, um den Charakter der Fahrradstraße zu unterstreichen. Erste Details zu dieser Planung hat jetzt der Verkehrsausschuss des Schwachhauser Beirats auf seiner Agenda gehabt.

Ein Detail war der konkrete Farbton, der die Fahrbahn künftig unmissverständlich als Fahrradstraße ausweisen soll. Hier habe man sich für einen bremenweit einheitlich geltenden Farbton entschieden, erklärte Frank Steenblock, beim Amt für Straßen und Verkehr (ASV) zuständig für Straßenerhaltung. Außerdem sollen die Stellplätze nicht mehr wie ursprünglich vorgesehen 2,50 Meter, sondern lediglich 2,10 Meter breit werden. Dadurch lasse sich der geplante Trennstrich zwischen Fahrbahn und Parkplätzen um einen 35 Zentimeter breiten Sicherheitsstreifen ergänzen, erklärte Steenblocks Kollegin Maike Bohn. Damit wolle man vor allem verhindern, dass Radfahrer mit geöffneten Autotüren kollidieren.

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Als weitere Neuerung plane man, die Rotmarkierung an der Einfahrt in den Stern zu verlängern, um Radfahrer sicher an sich zurückstauenden Autos vorbeizuführen. Für diese Maßnahme müsse allerdings ein Stellplatz aufgegeben werden. An den bisherigen Parkbuchten plant die Behörde, Poller oder etwa 50 Fahrradbügel aufzustellen.

Langzeitparken ist in der den Umgestaltungsplänen für die Parkallee nicht vorgesehen, erklärte Bohn auf Nachfrage. Geplant sei stattdessen das Parken mit Parkschein und Anwohnerparken. Außerdem sei vor den Hausnummern 23 und 25 ein eingeschränktes Halteverbot angeregt worden, um den Betrieb des dortigen, stark frequentierten Kiosks zu ermöglichen. Bohn wies darauf hin, dass Anwohnerparken in Abschnitten mit eingeschränktem Halteverbot nicht zulässig sei. Der Fachausschuss verständigte sich bei einer Enthaltung einstimmig darauf, dass vor den Hausnummern 23 und 25 drei Parkplätze für Kurzzeitparken eingerichtet werden sollen. Diese Regelung soll montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 14 Uhr gelten.

So schnell wie möglich

Was die zukünftige Gestaltung der jetzigen Parkbuchten anbelangt, kam der Fachausschuss auf Vorschlag von Ortsamtsleiterin Karin Mathes überein, zunächst die Wünsche und Bedarfe der Anwohnern in Form einer Hauswurfsendung abzufragen. So lasse sich beispielsweise klären, ob und in welcher Form Fahrrad-Stellplätze, E-Ladesäulen sowie der Rückbau und die Begrünung der Parkbuchten gewünscht seien. Das Ergebnis soll etwa Mitte Januar 2019 vorliegen.

Auf die Nachfrage, welcher Zeitraum für die Umgestaltung anvisiert werde, erklärte Frank Steenblock, dass das ASV den Auftrag habe, die Maßnahme „so schnell wie möglich umzusetzen“. Witterungsbedingt sei aber nicht vor Mitte bis Ende Februar mit dem Maßnahmenbeginn zu rechnen. Im Zweifelsfall werde das ASV die jetzigen Parkbuchten zunächst mit Hilfe von Pollern sperren. Der Rückbau und die anschließende Begrünung der Parkbuchten seien bislang nicht im Budget vorgesehen, teilte er außerdem mit.

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Der Fachausschuss signalisierte übereinstimmend, für die Umgestaltung von Parkbuchten Mittel aus dem Stadtteilbudget zur Verfügung stellen zu wollen. Stefan Pastoor (SPD) bat außerdem darum, bei der swb AG anzufragen, ob die Aufstellung von E-Ladesäulen an der Parkallee denkbar sei.


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Leserkommentare
suziwolf am 22.10.2019 13:29
@Wesersteel ...

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Oder Vorhandene mit Rammschutz ausrüsten ?
Bremen-Fan am 22.10.2019 13:25
Was ist "mangelnde soziale Kompetenzen"? Oder wollte @daa2011 einfach ein Schlagwort benutzen, um Bremer Eltern schlecht zu reden, die ihre Kinder in ...
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