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Offizielle Einweihung erfolgt am 22. März / Ausschuss informiert sich auch über Anpassungskonzept zur Kinder- und Jugendförderung
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Erlebnisfläche Gartenstadt-Süd vor der Fertigstellung

Mario Assmann 03.03.2011 0 Kommentare

Obwohl die Eröffnung der Erlebnisfläche Gartenstadt-Süd erst am Dienstag, 22. März, um 13.30 Uhr ansteht, ist das Gelände schon jetzt zugänglich. Gudrun Junghans' erster Eindruck "Wo man vorher gegen eine regelrechte Wand lief, findet sich nun eine Parklandschaft", sagt die stellvertretende Ortsamtsleiterin. Soll heißen: Anstelle eines verwahrlosten Bolzplatzes, der vor 20 Jahren aufgegeben und dann sich selbst und den Pflanzen überlassen wurde, breitet sich ein hergerichteter, entsiegelter Grünzug aus. Erschlossen ist das sanierte Areal durch einen geschwungenen Weg zwischen der Begegnungsstätte Neuenland und der Turnhalle der Grundschule Karl-Lerbs-Straße.

Was bislang fehle, erläutert Gerd Schwagereit, seien einzelne Einbauten entlang des Weges: ein Boule-Platz, Sitzbänke und sogenannte Spielpunkte. "Dafür brauchen wir noch Sponsoren." Gleichwohl liege der erste Bauabschnitt mit 90000 Euro im Plan. Noch zu realisieren ist der 175000 Euro kostende Bau eines neuen Bolzplatzes. Das DRK - als einer von zehn Projektbeteiligten - wirbt schon einmal für eine anteilige Finanzspritze des Beirats. "Im neuen Jahr benötigen wir neues Geld", kündigt DRK-Vertreter Bernd Assmann einen entsprechenden Antrag an. Und erinnert daran, dass sich das Kommunalparlament für die insgesamt 3500 Quadratmeter große Fläche ausgesprochen habe.

Aus der städtischen Arbeitsgruppe "Anpassungskonzept für die Kinder- und Jugendförderung" berichtete Beiratsmitglied Jens Oppermann (SPD). Die wohl wichtigste Nachricht für die Neustadt: Laut Oppermann hat der Stadtteil "keine gravierenden Änderungen zu erwarten". Demnach können die DRK-Freizeitheime Thedinghauser Straße und Buntentor sowie der Verein "Gewitterziegen" mit gleichbleibender Unterstützung rechnen. "Allerdings sind wir auch auf einem Niveau angekommen, bei dem wir nur noch das Nötigste fördern können", meint Oppermann. Die AG Anpassungskonzept schlägt etwa alle zwei Jahre vor, wie sich die Mittel für die Kinder- und Jugendförderung auf die einzelnen Stadtteile verteilen sollten. Neben der Anzahl der jugendlichen Einwohner geben die Sozialindikatoren Einkommenssituation und Migrationshintergrund, Nähe zur Bildung und Identifikation mit dem Stadtteil den Ausschlag.

Geld aus dem Beiratstopf erhält die Vereinigte Evangelische Gemeinde: Ihren geplanten Spielturm am Matthias-Claudius-Gemeindezentrum unterstützt der Jugendausschuss mit 3000 Euro. Die Kindergruppe Trotzköpfe bekommt für Renovierungsarbeiten 2200 Euro, die Kita Beluga Kids für die "Teerhof-Oase" 1500 Euro. Mit 850 Euro wird das DRK-Freizeitheim Buntentor beim Kauf von "Pavillons für den Stadtteil" gefördert.