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Der alte Bolzplatz an der Thedinghauser Straße wird erneuert
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Spielfeld für Ballvergnügen

Sara Sundermann 19.12.2011 0 Kommentare

20 Jahre lang war der Bolzplatz geschlossen und verwildert. Damals hatten Anwohner sich über Lärmbelästigung durch spielende Kinder und Jugendliche beschwert. Damit es jetzt bei dem neuen Spielfeld nicht zu ähnlichen Konflikten kommt, will der Beirat Vorsorge treffen: "Die Fläche des Spielfelds liegt zwischen dem Freizeitheim und der Grundschule Karl-Lerbs-Straße, möglichst weit von Wohnhäusern entfernt", sagt Gudrun Junghans, stellvertretende Leiterin des Ortsamts Neustadt. Ein Lärmgutachten sei in Auftrag gegeben worden. Das Gutachten zeige, dass der Geräuschpegel des Ballspiels in acht Wohnungen als Beeinträchtigung empfunden werden könnte. "Das hieße, man müsste eine riesenhafte, mindestens vier Meter hohe Lärmschutzwand bauen, die wahnsinnig teuer wäre", kommentiert Junghans. Mindestens 50000 Euro würde ihr zufolge eine solche Wand kosten. "Die Alternative dazu wäre, die Nutzungszeiten geringfügig einzuschränken, sodass sonntags gar nicht und abends nur bis 20.40 Uhr gebolzt

werden könnte", so die stellvertretende Ortsamtsleiterin.

Das Spielfeld soll ohne Lärmschutzwand 115000 Euro kosten. Der Großteil der Finanzierung steht: Das Sozial- und das Bildungsressort, der Neustädter Beirat, die Gewoba und mehrere Stiftungen haben Mittel dafür beigesteuert. Ein Landschaftsplaner ist bereits mit dem Projekt beauftragt. Noch im Winter sollen die Vorarbeiten beginnen. Angestrebt ist, dass das Feld im April oder Mai fertig werden soll - rechtzeitig zum 50. Geburtstag des Freizeitheims.