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Großbrand in Huchting
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„Land unter“ in Kita wegen Löschwasser

Karin Mörtel 22.06.2019 0 Kommentare

(Frank Thomas Koch)

Die intensiven Löscharbeiten der Feuerwehr während des Großbrandes am Stadtteilhaus Huchting am Dienstag haben zur Folge, dass nun das Mütterzentrum Huchting Probleme bekommt. Denn in dem Gebäude des Seniorenwohnheims werden auch 60 Kinder zwischen einem und zwölf Jahren betreut. Die Krippen-, Kindergarten- und Horträume stehen seit dem Brand durch Löschwasser, das sich seinen Weg durch Versorgungsschächte gebahnt hat, komplett unter Wasser, berichtet Verena Behrens, Leiterin des Mütterzentrums.

„Zum Glück waren zur Brandzeit nur noch vier Hortkinder mit einer Erzieherin im Garten. Abgesehen von einem Riesenschrecken ist keinem von ihnen etwas passiert“, so die Einrichtungsleiterin. Wann die Räume wieder nutzbar sind, ist noch völlig unklar. „Wir sind froh, dass der Hort für drei Wochen bei der Matthäus-Gemeinde aufgenommen wird“, sagt Behrens.

Fotostrecke: Großbrand in Seniorenwohnanlage in Bremen-Huchting

Die 30 kleineren Kinder würden zunächst bis Mitte Juli zu den Kindergruppen des Mütterzentrums an der Amersfoorter Straße umziehen, auch wenn es dort dadurch sehr eng werde. Behrens: „Wie es ab Anfang August dann weitergeht, wissen wir noch nicht.“ Die evangelischen Kirchengemeinden in Huchting und Grolland hatten am gestrigen Sonntag aufgrund des glimpflich abgelaufenen Brandes für Rettungskräfte, Helfer, Betroffene und alle Huchtinger in St. Georg einen Dankesgottesdienst abgehalten.