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Zukunft von Hachez im Blick

Matthias Holthaus 12.07.2019 0 Kommentare

Über die Zukunft diskutierten die Teilnehmer des Stadtteil-Cafés im Linkstreff am Buntentorsteinweg. Christoph Spehr (stehend) fordert einen breiten Beteiligungsprozess bei der künftigen Nutzung ein.
Über die Zukunft diskutierten die Teilnehmer des Stadtteil-Cafés im Linkstreff am Buntentorsteinweg. Christoph Spehr (stehend) fordert einen breiten Beteiligungsprozess bei der künftigen Nutzung ein. (Roland Scheitz)

„Es geht darum, was mit dem Gelände passiert. Exponierte Lage zur Innenstadt, interessante Industriearchitektur – doch wie geht es weiter?“, fragte Christoph Spehr von den Linken. Vieles sei im Moment noch unklar, meint er. Damit ist wohl auch das unbestätigte Gerücht gemeint, dass eine namhafte Bremer Baufirma das Gelände übernehmen wolle. Dabei habe die Stadt Instrumente, die „gar nicht so schlecht“ seien, zum Beispiel die Vorkaufssatzung. Die Entwicklung dieser Areale könne Bremen dann in Ermangelung eines eigenen Hochbauamtes durch kommerzielle Anbieter durchführen lasen: „Bremen könnte also Grundstücke kaufen und jemanden beauftragen“, sagt er.

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Unter dem Namen „Schokotopia“ entwickelt derzeit eine Initiative Ideen für eine potentielle Mitgestaltung des Hachezgeländes. Christoph Spehr hält diesen Ansatz für gut: „Und auch der Beirat müsste durchsetzen, dass es einen Beteiligungsprozess gibt. Ich fände es wichtig, das Gelände städtisch zu behalten oder in Erbpacht zu vergeben.“ Er sieht dabei bereits existierende kulturelle Einrichtungen als Vorbild: „Nach dem Vorbild von Schlachthof und Lagerhaus könnte man Hachez entwickeln.“ Wichtig ist es seiner Ansicht nach, das Hachezgelände als Referenzgelände durchzusetzen: „Um zu zeigen, dass es gut ist, nicht alles zu verkaufen.“