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Hochhaus in Walle
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„Utbremer Tor“ kann kommen

Pascal Faltermann 18.01.2019 7 Kommentare

Hochhausplanung an der Utbremer Straße: So könnte das geplante Gebäude „Utbremer Tor“ aussehen.
Hochhausplanung an der Utbremer Straße: So könnte das geplante Gebäude „Utbremer Tor“ aussehen. (Westphal-Architekten)

Das Bauvorhaben wird konkret. Die Mitglieder der städtischen Baudeputation haben am vergangenen Donnerstag den Plan für den Bau eines 13-geschossigen Bürogebäudes in Utbremen einstimmig beschlossen.

Auf dem Grundstück der Firma Reifen Emigholz an der Bundesstraße 6, Ecke Utbremer Straße/Borkumstraße, soll auf einer etwa 2400 Quadratmeter großen Fläche das neue Gebäude mit dem Namen "Utbremer Tor“ entstehen. Genauer gesagt wurde der sogenannte "vorhabenbezogene Bebauungsplan", der zugleich auch Vorhaben- und Erschließungsplan ist, von den Baupolitikern abgesegnet. Bislang war an dieser Stelle, kurz vor der Tunnel-Einfahrt in Richtung Autobahn 27, nur zweigeschossiges Bauen erlaubt, weshalb der Bauplan nun geändert werden musste.

„Das Hochhaus an dieser Stelle zu errichten, ist gut zu begründen“, sagte Robert Bücking, baupolitischer Sprecher bei den Grünen. Er bewertet die Maßnahme als sinnvoll und durchdacht. Mit seiner Aussage bezieht er sich auch auf die Diskussionen, die es um die historische Sichtachse von Walle bis zu den Domspitzen gegeben hatte. Die Waller wollten die ihrer Meinung nach „ein­zigartige“ Sicht auch in Zukunft erhalten. Diese Bedenken konnten mehr oder weniger von den zuständigen Planern in Beiratssitzungen ausgeräumt werden.

7700 Quadratmeter für Büros

Insgesamt sollen in dem Hochhaus rund 7700 Quadratmeter für Büroflächen realisiert werden, geht aus einem Protokoll in der Deputationsvorlage hervor. In einer angegliederten Parkgarage sollen neben Stellplätzen auch überdachte Fahrradstellplätze und E-Tankstellen errichtet werden. Die Kosten übernehme der Reifen-Fachhändler Emigholz.

Stadtplaner hoffen durch den Bau auf eine markante Wegmarke als „Tor nach Walle“ aus Richtung Innenstadt. Durch das höchstens 47 Meter hohe Gebäude entstehe eine Schnittstelle zwischen der Bremer Innenstadt und dem Stadtteil Walle, heißt es im Bebauungsplan. Auch aufgrund der Lage an der Unterführung der Utbremer Straße in Richtung Hemmstraße markiere das Bürogebäude eine wichtige Adresse im Bremer Westen. Das für die Umsetzung notwendige Verfahren wurde im vergangenen Jahr durch eine Einwohnerversammlung und Beiratssitzungen begleitet.


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Leserkommentare
hopfen am 21.10.2019 11:38
Ein sehr gutes Beispiel dafür wie realitätsfern Politiker inzwischen sind. Würden alle fast identische Ferienzeiten bekommen, würde das absolute ...
admiral_brommy am 21.10.2019 11:29
Zitat: ".....und die Behörden lehnen seinen Asylantrag ab. "

Ausreisepflichtig scheint er aber nicht zu sein. Warum?
Warum ...
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