Aktion in der Tagesförderstätte in Osterholz

Stimmungsvoller Basar

600 Besucherinnen und Besucher lockte der Basar in die Tagesförderstätte des Arbeiter-Samariter-Bundes Bremen. Menschen mit Behinderungen finden dort Aufgaben.
01.12.2017, 16:06
Lesedauer: 1 Min
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Von Kornelia Hattermann
Stimmungsvoller Basar

Die Mitarbeiterinnen des ASB boten an ihrem Stand Keramik, Tonarbeiten, handgeschöpfte Karten, ­Notizblöcke, Jute­beutel und vieles mehr an.

PETRA STUBBE

Stimmungsvoll und gemütlich ging es zu beim 18. Osterholzer Weihnachtsbasar in der Tagesförderstätte für Menschen mit Behinderung des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). „Mit über 600 Besuchern fand der Basar in der Elisabeth-Selbert-Straße dieses Jahr außergewöhnlich hohes Interesse“, freut sich Heinz Becker, Sozialpädagoge und Leiter der Tagesförderstätte. Adventsgestecke, Nikolausstiefel aus Ton, selbst gemachte Marmeladen, dekorative Schachteln und Tischdeckchen, Honig vom Imker und Weihnachtsengel aus Holz sorgten für freudige Gesichter bei den Kunden – und für zufriedene Anbieter, wie Jochen Schlüter vom ASB registrierte. Die meisten Aussteller wohnten im Bremer Osten und kämen schon seit Jahren immer wieder gerne in die Tagesförderstätte mit ihrer besonderen vorweihnachtlichen Atmosphäre.

Die Tagesförderstätte der ASB-Gesellschaft für soziale Hilfen wird von 60 Frauen und Männern besucht, die in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zurzeit nicht arbeiten können. In der Tagesförderstätte des Arbeiter-Samariter-Bundes gehen sie einer Tätigkeit nach, die ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht.

In der Tonwerkstatt, der Hauswirtschaftsgruppe, bei der Papierherstellung, in der Gartengruppe oder der Werkgruppe haben die Frauen und Männer Gelegenheit, ihre Fähigkeiten zu erweitern oder neue Arbeitstechniken zu lernen. Arbeitsweltbezogene Bildung steht in diesen Gruppen im Mittelpunkt.

Seit einigen Jahren ist die ASB-Tagesförderstätte dabei, dieses Angebot zu erweitern. „Wir glauben, es ist an der Zeit, unsere Angebote nicht nur in unseren Räumlichkeiten durchzuführen und auszubauen. Wir wollen auch im Stadtteil aktiv sein und suchen daher Arbeitgeber. Das sind Personen, die uns Arbeit geben, die wir zusammen mit unseren Beschäftigten erledigen können“, erläutert Heinz Becker. Sozialpädagogische Fachkräfte wie Heilerziehungspfleger/-innen und Ergotherapeuten sowie Auszubildende der Heilerziehungspflege und Schüler/-innen, die durch ein Praktikumsjahr ihre Fachhochschulreife erwerben, arbeiten zusammen, um dieses Ziel zu erreichen.

Tagesförderstätte des ASB, Elisabeth-Selbert-Straße 4, Telefon 410 04-10, E-Mail h.becker@asb-bremen.de, Bereichsleiter Heinz Becker. Mehr Informationen auf www.asb-bremen.de/tagesförderstätte.

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